Erst frieren, jetzt hungern: Habeck stimmt die Deutschen auf weitere Entbehrungen ein

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„Überschwänglichen Lebensmittelverbrauch reduzieren“

Erst frieren, jetzt hungern: Habeck stimmt die Deutschen auf weitere Entbehrungen ein

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Nachdem sich Deutschlands Wirtschafts- und „Klimaminister“ Robert Habeck (Grüne) seit Wochen für seine vorgebliche „Ehrlichkeit“ abfeiern lässt, ungeschnörkelt „bittere Wahrheiten“ zu verkünden und den Menschen die drastischen Folgen der antirussischen Sanktionspolitik aufzuzeigen, setzt er nun noch einen drauf: Nicht nur immer mehr Geld für immer knappere Energie sollen die Deutschen berappen, jetzt sollen sie sich auch noch an Lebensmittelknappheit gewöhnen.

Beim am Donnerstag zu Ende gegangenen Weltenretter-Elitentreffen in Davos durfte auch Habeck als Vizekanzler nicht fehlen: Er nutzte das Forum dabei für einen ganzen Schwall schwer erträglicher Plattitüden, Unwahrheiten und Durchhalteparolen. Zunächst schmierte er den Anwesenden Honig ums Maul, indem er feststellte: „Wir müssen das Undenkbare denken. Davos kann Teil der Lösung sein.“ Dann warnte er vor einer infolge des Ukraine-Krieges drohenden Nahrungsmittelkrise, die eine verstärkte internationale Zusammenarbeit erforderlich mache.

Vier instrumentalisierte Krisen

Habeck wörtlich: „Wir werden, wenn wir keine andere Lösung finden, im nächsten Jahr einen großen Mangel an der weltweiten Kalorienversorgung haben.” Dies werde vor allem Regionen treffen, die nicht zu den reichsten oder stabilsten gehörten. „Und wenn wir“, so Habeck so darauf antworten, „dass jedes Land sich nur um sich selber kümmert, also seine eigenen Vorräte aufstockt, dann wird diese Krise eskalieren.Es gebe derzeit mindestens vier miteinander verbundene Krisen: die hohe Inflation in vielen Ländern, eine Energiekrise, Lebensmittelknappheit und die Klimakrise. „Wir können die Probleme nicht lösen, wenn wir uns nur auf eins der Probleme konzentrieren.“

Hier ein kurzer Video-Ausschnitt von Habecks “Auftritt”:

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Eine globale Rezession hätte gravierende Auswirkungen, nicht nur auf den Klimaschutz, sondern auf die globale Stabilität insgesamt, meinte der Minister. Man müsse „daran festhalten, dass wir global miteinander interagieren, das solidarisch tun, fair und gerecht und zum Wohle der Menschen und nicht nur zum Wohle des Gewinns von einigen Unternehmen.” Da die Zeiten sich geändert hätten, müssten sich eben auch die Märkte ändern. Im Klartext: die Märkte sollen sich den planwirtschaftlichen Utopien von Habeck, WEF-Gründer Klaus Schwab und anderen Mitgliedern der globalistischen Elite beugen, damit einige wenige Unternehme beispiellose Profite machen, weil sie vom politisch festgelegten Pseudomarkt profitieren.

„Überschwänglichen Lebensmittelverbrauch reduzieren“

In diesem Kontext folgte dann auch die dreiste Mahnung, „wir“ seien „natürlich auch gehalten, unseren eigenen, manchmal etwas überschwänglichen Verbrauch von Lebensmitteln zu reduzieren.” Nachdem Habeck kürzlich erst den ohnehin geplagten Deutschen aufgegeben hatte, „jetzt schon einen Beitrag zum Energiesparen zu leisten“, wobei er „als Faustformel“ meinte: „zehn Prozent Einsparung geht immer“, soll zum Frieren nun auch noch das freiwillige Hungern kommen.

Die akute Ukraine-Krise ist dabei nur der konkrete Aufhänger; mittelfristig, versteht sich, dienen die Appelle zur Selbstbeschränkung vornehmlich dem Zweck, unrealistische und durch die reale Problematik gar nicht begründbare Klimaziele einzuhalten. Habeck behauptete in Davos auch allen Ernstes: „Alle Schätzungen waren falsch. Wir sind mit den Erneuerbaren schneller vorangekommen, als irgendjemand gedacht hätte.“ Jetzt könne „alles” passieren.

Ganz sicher jedoch wird das nicht passieren, was Habeck sich wünscht: Es war, ist und bleibt absurd, sich ernsthaft einzubilden, man könne ein Industrieland auf eine Energieversorgung umstellen, die völlig von den Unbilden des Wetters abhängig ist. Aber in typisch deutscher Manier hat sich eben auch hier die Realität der Theorie anzupassen.

Mahnungen vereinzelter Realisten

Zumindest gab es auch in Davos vereinzelte Teilnehmer, die sich etwas Realismus bewahrt haben: So warnte etwa Fatih Birol, der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), dass es keineswegs gesichert sei, dass die Energiekonzerne ihre wohl allein in diesem Jahr erzielten Gewinne in Höhe von vier Billionen Dollar tatsächlich in saubere statt fossile Energien steckten. Die Welt befinde sich heute in einer weitaus schlimmeren Energiekrise als vor 50 Jahren. Heute hätten wir, so Birol, „nicht nur eine Ölkrise, sondern auch eine Gaskrise und eine Kohlekrise.“ Allerdings bekam er dann doch die Kurve zur Davos-Agenda, indem er darauf verwies, außer Energiesparen brauche es natürlich auch ein Tempolimit und gleich noch autofreie Sonntage.

Noch mehr Wasser in Habecks gründoktrinären Wein gossen Vicki Hollub, Chefin des amerikanischen Konzerns Occidential Petroleum, und der indische Öl- und Gasminister Hardeep Singh Puri. Hollub sagte, wenn sich die Menschheit einrede, kurzfristig ganz ohne Gas und Öl auszukommen, würden dringend erforderliche Investitionen ausbleiben. Und Puri gab zu bedenken: „Einem Land, in dem 65 Prozent der Bürger keinen Zugang zu Strom haben, wie Mosambik, können wir nicht erzählen, dass es jetzt kein billiges Gas mehr nutzen darf.“ Habeck jedoch ficht dies nicht an: Er bekundete seine Enttäuschung, dass bislang noch kein europäisches Ölembargo gegen Russland zustande gekommen sei. Hier sehe man „das Schlechteste von Europa.“ Vielerorts dürfte man dasselbe über Habeck denken.

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