Gmundner Keramik: „Traunsee-Geschirr erzählt G’schichtln“

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Traditionell grüngeflammtes „Gmundner“

Gmundner Keramik: „Traunsee-Geschirr erzählt G’schichtln“

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Die Gmundner Keramik-Erlebniswelt mit ihrer Manufakturführung und ihrem Gästemalkurs sei ein ausbaufähiger Erfolg, freut sich Geschäftsführer Martin Eras (49), denn die Anzahl der Führungen sind seit 2016 von 12.000 auf 15.000 gestiegen.

Für den Deutschen, der das Salzkammergut zu seiner Wahlheimat gemacht hat, ist dies nicht weiter verwunderlich, weil das hautnahe Erleben der traditionellen Handwerkskunst die Besucher besonders emotionalisiere wie Eras betont.

Liebevolle Handarbeit

„Jedes Keramikstück wandert bei uns durch 60 Hände und entsteht in liebevoller Handarbeit, die die österreichischen Werte in jedem Unikat spürbar werden lässt.“ Dies würden die Besucher schätzen, weshalb sie sich auch mit dem unverkennbaren Erscheinungsbild der Marke, ihrer Tradition und ihrer Regionalität identifizierten.

Dieses Bekenntnis zur Marke wirkt sich bei der Gmundner Keramik in barer Münze aus. Denn die 900.000 Keramikerzeugnisse, die das Unternehmen 2017 verkauften, bescherte der grüngeflammten Fabrikationsstätte einen 11-prozentigen Umsatzzuwachs, den Eras, ein ausgebildeter Jurist mit langjähriger Erfahrung in der Geschäftsführung von Industrieunternehmen, noch steigern möchte.

Günstige Grundstücke für Betriebe am Attersee
Unweit vom Attersee entfernt entsteht diewundervolle Gmundner Keramik.

Einzigartigkeit der Gmundner Keramik

Seit 2017 kümmert sich der Manager bei den Keramikern am Traunsee um Marketing, Vertrieb und Finanzen und arbeitet an neuen Verkaufsstrategien, damit „die Einzigartigkeit der Gmundner Keramik“ nicht an den Landesgrenzen Halt machen müsse. „Jedes Stück aus unserer Manufaktur hat Charakter und erzählt die Geschichte einer langen Tradition. Eras könnte sich gut vorstellen, sogar die Amerikaner für Geschirr und Tischkultur aus Gmunden zu begeistern.

Er selbst habe mit seiner Familie vier Jahre an der Ostküste der USA gelebt. Deshalb sei er überzeugt, dass die Gmundner Keramik auch den Menschen dort eine Geschichte zu erzählen vermag, zumal deren Land im selben Jahr entdeckt wurde, in dem die Gmundner Keramik erstmals eine urkundliche Erwähnung fand – nämlich 1492.

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