Linz: Hundebesitzer wünschen sich mehr Sackerln für ihre Gackerl

Umfrage

Linz: Hundebesitzer wünschen sich mehr Sackerln für ihre Gackerl

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Wie eine Umfrage ergeben hat, sind Hundebesitzer in Linz mit dem städtischen Angebot für ihre Tiere durchaus zufrieden. Lediglich bei der Anzahl von Hundekot-Sackerlspendern und Abfalleimern gibt es noch Nachholbedarf.

Besonders positiv äußerten sich die Teilnehmer der Umfrage gegenüber der nicht eingezäunten Hunde-Freilaufflächen. Rund 47 Prozent der Hundebesitzer zeigten sich diesbezüglich zufrieden. Bei der Anzahl von Hundekot-Sackerlspender waren 70,5 Prozent der Umfrageteilnehmer der Meinung, dass hier zusätzlicher Bedarf notwendig sei.

„Die Ergebnisse der Hundebefragung zeigen, dass es in einigen Bereichen noch Aufholbedarf gibt. Vor allem bei der Hundeinfrastruktur kann die Zufriedenheit der Hundehalterinnen und -halter noch verbessert werden“, erklärt Vizebürgermeister Detlef Wimmer. „Hundehalter wollen zum Beispiel mehr Hundekot-Sackerlspender, Abfalleimer, Trinkstationen oder eingezäunte Freilaufzonen – aber keine Einschränkung, für die sie selbst zahlen müssen“, erklärt der für die Einhebung der Hundeabgabe zuständige Referent Wimmer.

„Sieben von zehn der Befragten wünschen sich mehr Sackerlspender bzw. 54% sehen einen zusätzlichen Bedarf an Abfalleimern und 50 Prozent wünschen sich mehr Trinkstationen auf Stadtgebiet!“

Geld für Investitionen ist da

„Als Erkenntnis der Befragung lässt sich auch der Bedarf an eingezäunten Freilaufflächen vor allem in Urfahr und in der Innenstadt ableiten. Von einer derartigen Fläche in Zentrumsnähe würden auch Nicht-Hundebesitzer profitieren“, ist Wimmer überzeugt und freut sich auf die Umsetzung bisher aufgeschobener Investitionen, die nun aufgrund der gestiegenen Subvention möglich sind. „Die Linzer Hundeabgabe kommt wie versprochen den Hunden zu Gute: Einerseits im Tierheim, andererseits werden wir die Hundeinfrastruktur in der Stadt weiter verbessern. Geld für Investitionen ist da!“

Derzeit leben in Linz rund 6.200 Hunde und die Zahl steigt moderat um ca. 3 Prozent pro Jahr. Durch die Wertsicherung der Hundeabgabe konnten 2018 bisher rund 390.000 Euro eingenommen werden. Die Hälfte wird als Subvention dem Linzer Tierheim gewährt.

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