Nach dem Rauchverbot: Studenten-Partys sollen helfen

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Urfahraner müssen nun Neues ausprobieren

Nach dem Rauchverbot: Studenten-Partys sollen helfen

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Mit Motto- und Single-Partys für Studenten wollen die beiden Betreiber einer Pub-Bar in Urfahr ab nächstes Jahr den Verlust ihrer älteren, rauchenden Stammgäste kompensieren. Zum Glück gibt es noch die jüngeren Dart-Spieler, die für Leben, Geselligkeit und Umsatz in der Kneipe sorgen.

Ein Lokalaugenschein mit Kurt Guggenbichler

Bunt gemischtes Publikum

Alter, kalter Zigarettenrauch hängt noch in den Wänden und im Mobilar. Doch seit 1. November hat sich der blaue Dunst auch in der Dart-Pub-Bar „Relaxed“ in Urfahr verzogen – und mit ihm auch einige der paffenden Stammgäste, wie Lokalbetreiber Reinhold Auer (31) erläutert. Doch der Schaden durch das neue Rauchverbot hält sich bei ihm zum Glück in Grenzen, weil er auf eine eingeschworene Fangemeinde von Dart-Spielern zählen kann, die im „Relaxed“ ihre Pfeile digital und „in echt“ verschießen. Zu den Stammspielern gehört auch eine fünfköpfige Mädelgruppe aus Pucking. Am 21. Dezember ab 10 Uhr gibt es wieder ein Turnier für jedermann. „Dabei können alle mitmachen, die glauben, die Scheibe zu treffen“, sagt Auer, der sich aber auch über Gäste freut, die lieber die Bar bevölkern als die Dart-Spielräume. Im „Relaxed“ verkehre auch ein bunt gemischtes Publikum, erklärt Kompagnon Christian Flattinger (34), das sich im Altersbereich von 16 bis 76 bewege.

Motto-Partys für Studenten

Bei den Älteren, durchwegs Raucher, sei nun ein Abgang zu verzeichnen gewesen, den die beiden Lokalbetreiber nun mit neuen Ideen wieder wettmachen wollen. Daher will Auer ab nächstes Jahr sogenannte Motto-Partys für Studenten veranstalten, zumal sein Lokal in der Nähe der Universität liegt. Sehr gefragt wären auch Single-Partys, auch wenn das Rauchverbot schon ein starker Zerstörer der Geselligkeit sei, wie beide Lokalbetreiber bedauernd betonen. Im „Relaxed“ halten sie sich strikt an das Gesetz, doch anderswo in Linz, vor allem in manchen Diskotheken, soll es nach den Worten des Auer-Kompagnons nicht so sein. Dort würde nämlich, wie er selbst bei Besuchen erleben durfte, vorsichtig und vereinzelt weitergeraucht.

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