Österreicher blutig geprügelt: Polizei empfiehlt ihnen das Lokal zu meiden

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Ausländer-Bande randaliert in Amstetten

Österreicher blutig geprügelt: Polizei empfiehlt ihnen das Lokal zu meiden

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Vier junge Österreicher wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor einem Amstettener Lokal blutig geprügelt. Aus einem fröhlichen Abend unter Freunden wurde ein Alptraum. Schockierend: Die Polizei empfahl der Mutter eines der Opfer, diese mögen doch das betreffende Lokal meiden.

Betrachtet man das Vorgehen der Justiz gegen so genannte Hassverbrechen, droht den Opfern wahrscheinlich eine strengere Strafe als den Tätern. Denn eines davon soll auf der Polizeiwache wütend gerufen haben: „Entweder ihr unternehmt endlich was gegen diese Ausländer oder wir nehmen die Sache selbst in die Hand.“ Das berichtet zumindest die Tageszeitung Heute in ihrer Online-Ausgabe vom Dienstag. Doch was war passiert?

Mit Fausthieben begrüsst

In den frühen Morgenstunden wollten sich die vier Freunde aus dem Mostviertel noch einen Abschlussdrink gönnen. In dem von ihnen gewählten Lokal an der Kubastraße sollen sie aber gleich einmal mit Fausthieben begrüßt worden sein. Nachdem die jungen Österreicher nach eigenen Aussagen keinen Stress wollten, verließen Sie das Lokal.

Daraufhin sollen sie von acht ausländisch aussehenden Jugendlichen umkreist und mit Fäusten und Ledergürteln verdroschen worden sein. Die Mutter eines der Opfer holte diese schließlich mit dem Auto ab und brachte sie zur Polizei. „Bleib aber nicht beim K1 stehen, die bringen uns sonst um!“ soll ihr Sohn am Telefon gesagt haben. Einer der Verletzten musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Täter konnten später am Bahnhof gestellt werden, stritten aber alles ab. Laut Bericht von „Heute“ hätten Polizeibeamte der Mutter geraten, dass die jungen Männer doch in Hinkunft solche Lokale meiden sollen. Bei der Landespolizeidirektion Niederösterreich werden noch Zeugen zu dem Vorfall gesucht.

Bürger über Zustände empört

Nachdem es im SPÖ-regierten Amstetten scheinbar schon länger ungelöste Probleme gibt, machen Bürger ihrem Unmut auf der Facebook-Seite „Muss das sein – liebes Amstetten“ Luft. Zum beschriebenen Fall sind dort viele Wortmeldungen nachzulesen, die eine deutliche Sprache sprechen. Auch die Clubs am Schauplatz der Schlägerei haben aufgrund der Zusammensetzung des Publikums im Internet durchwachsene Bewertungen. Sven H. schreibt beispielsweise: „Unsere Jugend will weg und Spaß haben. Leider ist es in der heutigen Zeit nicht mehr möglich Spaß zu haben ohne Angst haben zu müssen das etwas passiert. Grade im letzten Jahr in Amstetten ist so viel passiert. Echt krass.“ und „Selbst beim shoppen müssen unsere Frauen schon fürchten ob alles gut geht und das sie heil nach Hause kommen. Wie gesagt. Es muss sich langsam was ändern. Es wird nicht besser und die Stadt macht nix dagegen.“

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