Peinlicher Merz knickt vor linkem Mob ein

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Peinlicher Merz knickt vor linkem Mob ein

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Angesichts eines geplanten Treffens mit dem republikanischen US-Senator und Trump-Unterstützer Lindsey Graham führte CDU-Chef Friedrich Merz einen mehr als peinlichen Eiertanz auf, der einmal mehr beweist, wie sehr auch dieser einstige „bürgerliche Hoffnungsträger” sich von Linken am Nasenring durch die Manege ziehen lässt…

Um folgendes geht es: Gestern sagte Merz das für Ende August geplante Treffen mit dem Senator ab, weil daran auch der Anwalt Joachim Steinhöfel und der bekannte Journalist Henry M. Broder teilnehmen sollten. Vor allem an Steinhöfel nahm Merz Anstoß, weil dieser schon einmal den heutigen AfD-Politiker und früheren CDU-Parteigenossen Max Otte bei dessen Parteiausschluss-Verfahren gegen die Union anwaltlich vertreten hatte.

Als das von der konservativen Denkfabrik veranstaltete Treffen bekannt wurde, das in der baden-württembergischen Landesvertretung hätte stattfinden sollen, kam umgehend Kritik von links, verbunden mit der Aufforderung, Merz dürfe daran nicht teilnehmen, denn damit begäbe er sich ja auf vermintes Gelände und in toxisches, „rechtes“ Umfeld. Der Grünen-Abgeordnete Konstantin von Notz dekretierte: „Wer an solchen Veranstaltungen teilnimmt, macht sich politisch unmöglich.“ Merz sagte die Teilnahme an der Veranstaltung daraufhin, wie vom linken „Empörium“ gefordert, denn auch brav ab, beteuerte aber, er wollte sich stattdessen woanders mit Graham zu treffen.

US-Konservativem Graham fehlt jedes Verständnis

Dieser jedoch, Freund eines amerikanischen Verständnisses von Meinungsfreiheit und offenem Diskurs, hat für solche verlogenen Sperenzchen überhaupt kein Verständnis – und präsentierte Merz umgehend die Rechnung für dessen Feigheit: Er habe nicht mehr vor, ließ er wissen, „Herrn Merz noch zu treffen“. Denn: „Bei Konservativen geht es um einen offenen, ehrlichen Dialog, in dem Standpunkte dargelegt werden und die Menschen zusammensitzen und einander zuhören“, so Graham. Konservative würden sich „nicht gegenseitig canceln, bevor sie sprechen.“ Das sei ein Markenzeichen demokratischer und konservativer Prinzipien. Folge man den Prinzipien nicht, „dann sind wir nicht anders als die Linken.“

Auch Richard Grenell, der frühere US-Botschafter in Deutsch, sparte auf Twitter nicht mit deutlichen Worten: Merz „verneige“ sich vor dem linken Mob, die „intolerante Linke“ halte abweichende Meinungen nicht aus. Sie würden „jeden stummschalten, mit dem sie nicht einverstanden sind.“ Grenells schloss mit der Aussage: „Schande über den feigen Merz.“

Ein Fall von Cancel-Culture

Auch Steinhöfel, der jede Nähe zur AfD abstreitet, führt Merz` Absage auf dessen Angst vor den Linken zurück. Noch letzte Woche hatte Merz beklagt: Linke Aktivisten gehen gegen völlig legitime Meinungen vor.“ Die größte Bedrohung für die Meinungsfreiheit sei aus seiner Sicht „inzwischen die Zensurkultur, die man im angelsächsischen Sprachgebrauch auch „Cancel Culture“ nennt. Ich sehe mit größter Besorgnis, was an den Universitäten in den USA passiert; das schwappt jetzt auch nach Europa über.“ Nun nahm er den Linken das canceln gleich selbst ab, und machte sich vor aller Welt lächerlich.

Wer nach dieser erbärmlichen Posse immer noch Resthoffnung hegt, mit Friedrich Merz als Vorsitzendem werde sich die CDU aus dem langen Schatten Angela Merkels herausbewegen und ihr katastrophales geistiges Erbe abstreifen (und dem linksgrünen Zeitgeist entsagen, der sie von innen auffrisst), der dürfte spätestens jetzt endgültig desillusioniert sein. Merz ist nicht besser als all die anderen rückgratlosen linken Erfüllungsgehilfen und Trittbrettfahrer seiner Partei.

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