Skandal-Szekeres eskaliert weiter: Er will ungeimpften Ärzten Berufsverbot erteilen

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Kritik wächst: Wird Szekeres am 19. März abgewählt?

Skandal-Szekeres eskaliert weiter: Er will ungeimpften Ärzten Berufsverbot erteilen

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Der Skandal-Präsident der Ärztekammer, Thomas Szekeres, dreht munter weiter an der Eskalations-Schraube. Ein jetzt durchgesickertes Dokument macht wohl nicht nur viele Ärzte fassungslos: Im Dezember schrieb Szekeres an Noch-Gesundheitsminister Mückstein (Grüne) einen Brief, in dem er vorschlägt, gesetzlich vorzuschreiben, dass Ärzte nur noch dann arbeiten dürfen, wenn sie die vorgeschriebenen Impfungen haben. Ärzte ohne “vollständige Impfung” würden aus der Ärzteliste gestrichen, also mit Berufsverbot belegt.

Szekeres: Willkür aus Größenwahn?

In einer Presseaussendung nahm der bekannte maßnahmenkritische Mediziner DDr. Christian Fiala zu Szekeres’ großspurig anmutenden Verhaltens Stellung: “Das bedeutet also, dass Ärzte, die nach bestem Wissen und Gewissen handeln, aufgrund eines Willkür-Aktes ihres Präsidenten Berufsverbot erhalten sollen, wenn sie bezüglich der Corona-Impfung eine von der Regierung abweichende Meinung haben”, ist Fiala fassungslos. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung müsse eine freie für jeden Einzelnen sein. „Insbesondere angesichts der vielen Probleme und teilweise sehr schweren Komplikationen bei der Covid-Impfung” hätten die Mediziner gute Gründe, sich dagegen zu entscheiden, stellte Fiala klar.

Ärzte wegtreten statt vertreten

Der skandalträchtige Noch-Präsident der Ärztekammer – am 19. März finden in Wien die ÄK-Wahlen statt – hat offenbar ein ganz eigenes Verständnis von Standesvertretung. Statt sich für die Interessen der Ärzte zu engagieren, fällt er diesen in den Rücken und schließt mit dem Noch-Gesundheitsminister Mückstein hinterrücks Vereinbarungen gegen die Ärzteschaft ab, so die Kritik von Fiala, der bei den kommenden Wahlen gegen Szekeres antritt.

Screenshots des ÄK-Schreibens vom 3. Dezember 2021, die auf Telegram kursieren.

Ärztekammer verfolgt pflichtbewusste Ärzte

Weiters missfällt auch das kürzlich bekannt gewordene Schreiben “Memorandum of Understanding” (bzw. dessen Ergänzung), in dem es u.a. darum geht, wie man die Impfbereitschaft in der Bevölkerung erhöhen kann. Dort wird aber auch festgehalten, dass man gegen Ärzte, die “Falschinformationen” verbreiten, vorgehen wird. Damit sind wohl diejenigen Ärzte gemeint, die auch vor den gefährlichen Nebenwirkungen der Gentechnik-Präparate warnen.

Szekeres und sein Vize Johannes Steinhart formulierten in diesem Schreiben an den Gesundheitsminister: “Die Ärztekammer wird eine Medienkampagne sowie eine Kampagne unter der Ärzteschaft durchführen, um die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen. Dazu gehört auch das Ansprechen des Impfthemas bei anderen Arztterminen (zB Gesundheitsvorsorgeuntersuchung) und (die ÄK, Anm.) wird verstärkt gegen Ärzte und Ärztinnen, die Falschinformationen verbreiten, vorgehen”.

Nebenwirkungen im Beipackzettel für Szekeres Falschinformation?

Wenn Ärzte also ihrer Aufklärungspflicht nachkommen und über mögliche Nebenwirkungen, die auch im Beipackzettel stehen, aufmerksam machen, wird das von Szekeres offenbar schon als “Falschinformation” angesehen. Für DDr. Fiala ist das vor dem Hintergrund der sich schon im Dezember abzeichnenden „harmlosen Omikron-Variante und der immer größeren Zweifel an der Wirksamkeit und Verträglichkeit der Covid-Impfung sehr bedenklich“.

Szekeres‘ fragwürdige Dissertation

Dass Szekeres diese zunehmend autoritären Maßnahmen im Namen “der Wissenschaft” argumentiert, findet Fiala „umso absurder, als vor wenigen Tagen die fragwürdige Qualität von Szekeres´ eigener Dissertation (PhD) bekannt geworden ist” (Wochenblick berichtete). Die slowakische PhD-Arbeit von Szekeres sei „eine Zusammenheftung von elf Publikationen, die schon zwischen 1994 und 2002“ veröffentlicht wurden. Nur bei vier Arbeiten sei Szekeres Erstautor. Vier Arbeiten würden gar von seiner Ehefrau (!) stammen und es gebe „keine selbstständige wissenschaftliche These (Bzgl. PhD-Arbeit gilt für Szekeres die Unschuldsvermutung)“, wird in der Presseaussendung festgehalten.

Am 19. März muss sich Szekeres bei der Ärztekammer-Wahl stellen. Schafft er es in Wien nicht, wiedergewählt zu werden, wäre auch seine Herrschaft an der Bundes-Spitze der Ärztekammer vorbei. Angesichts der Enthüllungen scheinen Szekeres’ Tage gezählt. Dass es frischen Wind in der Kammer braucht, zeigte auch der eindrucksvolle Wahlsieg der „Freien Ärzte Tirol“. Diese konnten auf Anhieb drei Mandate einfahren (Wochenblick berichtete).

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