Tipps von Anschober: So kann jeder das Insektensterben bekämpfen

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Tischleindeckdich für Bienen und Co.

Tipps von Anschober: So kann jeder das Insektensterben bekämpfen

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Festliches Brummen von Bienen und regelrechte Wolken von Schmetterlingen gehören leider schon länger der Vergangenheit an. Unser Landesrat Rudi Anschober (Grüne) will diese traurige Entwicklung nun ändern.

Durch eine Veränderung der Bepflanzung von Balkon und Garten können auch einfache Bürger zu einer größeren Artenvielfalt beitragen und das überleben seltener Insektenarten sichern.

Je wilder, umso besser

„Wir müssen genau heute endlich beginnen, gemeinsam und möglichst breit, für Umwelt und Natur einzutreten. Dafür ist kein Vorgarten oder Balkon zu klein, jeder kann etwas zum Insektenschutz und zur Artenvielfalt in seiner Umgebung beitragen,” appelliert Anschober.

Durch eine kleine Wildstaude oder Wild-Ecke im Garten, wo Brennnesseln, Giersch und Co. frei wuchern und gedeihen können, deckt man gleichzeitig den Tisch für viele Insekten.

Gut für Pflanzen

Wildbienen und Schmetterlinge freuen sich besonders über einen Streifen Wildblumen. Die kleinen Nützlinge helfen auch bei der Bekämpfung von unerwünschten Insekten und halten andere Pflanzen im Garten gesund.

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Auch in der Stadt kann man den Bienen mit hemischen Blumen ein reichhaltiges Buffet bieten.

Vorrang für heimische Pflanzen

Bei der Auswahl von Gartenpflanzen sollte man auch auf heimische Wildpflanzen und Sträucher zurückgreifen. Sie sind optimal an den Standort angepasst und wachsen auch problemlos.

Weißdorn oder ein Haselstrauch bieten so etwa zehnmal mehr Tieren eine Heimat als eine vergleichbare Thujenhecke. Auch hochgezüchtete Pflanzenarten wie Zierrosen nutzen den Insekten oftmals wenig. Ihre Blüten sind zu eng und die Nektarien wurden bei manchen Sorten komplett weggezüchtet.

Hilfreich für die sechsbeinigen Gartenbewohner ist auch eine saisonal angepasste Bepflanzung. Eine ausgewogene Mischung aus Frühblühern bis hin zu Spätsommerblühern sorgt immer für ein ausreichendes Futternagebot.

Naherholung im eigenen Garten

Naturgartengestaltungs-Experte Manfred Luger weiß: „Naturnahe Gärten liegen im Trend und leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. Im Nu entwickelt sich der Garten zu einer grünen Oase, zu einem Stück Paradies, ein Naturgarten bietet dem Menschen Nah-Erholung direkt vor der Haustüre.”

Mit diesen einfachen Tipps wird der Garten nicht nur zum Naturschutzpark sondern auch zur Naherholungsoase und Artenschutzfläche.

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