lauren southern
Die Alternativ-Bloggerin Lauren Southern nimmt beim Thema "Asyl" kein Blatt vor den Mund, nennt unbequeme Fakten.

Die kanadische Journalistin und nonkonforme YouTube-Bloggerin Lauren Southern erklärt in ihrem neuen Recherche-Video, dass Asyl-NGOs Migranten zum Lügen anstiften und so durch die ohnehin offenen Tore nach Europa schleusen würden.

Brisant dabei: Der konservative Regisseur George Llewelyn-John der Dokumentation „Borderless“ will schonungslos Fakten und Zustände zur noch immer andauernden Flüchtlingskrise und dem damit verbundenen Ansturm auf Europa aufzeigen. Er hat es geschafft mit Ariel R., einer führenden Figur der NGO „Advocates Abroad“, ein Gespräch zu führen. Dabei erklärt sie ganz unverfroren, wie „f***ing stupid“ die EU-Grenzwächter eigentlich seien und wie man diese ganz leicht austricksen könne.

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„Richtige“ Antworten geben

Die Nichtregierungsorganisation von R. hat sich darauf spezialisiert Flüchtlingen vor Ort eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten. Die 350 Mitarbeiter hätten damit bereits 15.000 Migranten geholfen nach Europa einzureisen. Ein pikantes Detail: Sie erzählt munter darauf los, wie sie etwaigen Personen sozusagen die „richtigen“ Antworten geben würde, damit diese auf die Fragen der Grenzbehörden antworten könnten, um dann weiter nach Europa zu gelangen.

„Alles Schauspielerei“

Das Vieraugengespräch wurde aber von dem Regisseur Llowelyn-John mitgeschnitten und auf dem YouTube-Kanal von Southern veröffentlicht. Die Mitarbeiter des Europäischen Kompetenzzentrums für Asylfragen, kurz EASO, seien „total dumm“ und glauben alles, was die Einwanderer erzählen oder als Informationen auf ihren Papieren mitbringen, heißt es. R. erzählt den Migranten, dass alles „ein Schauspiel wie in einem Theater“ sei. Um durchzukommen müssen sie „ihre Rolle in dem Theaterstück“ spielen. Die Rolle ist die des „traumatisierten Flüchtlings“.

„Formel“ um nach Europa zu kommen

Ganz wichtig dabei sei eine „Formel“ die man braucht, um einen positiven Bescheid zu bekommen. Man müsse einfach das Erlebnis sowie den Ort und die Zeit des Geschehens angeben. Außerdem ist es ganz wichtig die richtigen Emotionen abzurufen und gegebenenfalls auch nach Pausen zu fragen.

Die Menschen sollen auch sagen, dass sie Christen seien und deswegen flüchten würden. Man erklärt ihnen dann, wie man „richtig“ christlich beten würde oder man als Beispiel für das am liebsten gefeierte Fest „Weihnachten“ angeben solle. Dienstags wurden dann plötzlich der Facebook- und Twitter-Account von „Advocates Abroad“ gelöscht. In welchem Zusammenhang diese Maßnahmen stehen, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Auf Anfrage des „Wochenblick“ wussten weder das Bundesministerium für Inneres noch das Bundesamt für Asyl von diesen Umständen.