In der Diskussion um die Ursachen der zuletzt rasant angestiegenen Krätze-Fälle scheint eine vorherige Aussage des renommierten „Robert-Koch-Instituts“ die These von FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus zu bestätigen. Dieser hatte via Facebook vor allem die Migrationsbewegung dafür verantwortlich gemacht.

Ein Kommentar von Rene Rabeder

„Hirnverbrannte Willkommenskultur“ Schuld?

„Diese Krankheit ist natürlich (sowie andere zb auch ausgestorbene Krankheiten) aus dem Nichts hier entstanden und hat natürlich nichts mit der hirnverbrannten Willkommenskultur zu tun…(Irony off)“, schrieb Gudenus ironisch und sorgte damit für Wirbel. „Dass tatsächlich Flüchtlinge oder Ausländer an der Ausbreitung der Krätze Schuld sind, ist sehr unwahrscheinlich“, gibt es seither in Mainstream-Medien beschwichtigend zu lesen.

Fakt ist aber jedenfalls: Alleine im Wiener AKH werden derzeit täglich rund 20 neue Krätze-Fälle gemeldet.

Robert-Koch-Institut warnt

Migrationsbewegungen von vielen Menschen verlangen in Bezug auf die Skabies („Krätze“, Anm. d. Red) besondere Wach­sam­keit. Einer­seits stammen insbesondere Asyl­suchende häufig aus Ländern, in denen die Prävalenz der Skabies hoch ist, andererseits erhöhen die Verhältnisse während der Flucht das Risiko, dass Krätze­milben von einer Person auf andere Personen übertragen werden“, schreibt aber beispielsweise das „Robert-Koch-Institut“ (RKI), immerhin eine zentrale Forschungseinrichtung der deutschen Bundesregierung.