Immer wieder kommt es auch in Linz zu bedenklichen Übergriffen und Messerstechereien!

Ein brutaler Messer-Angriff auf einen 29-Jährigen im Rahmen des Marchtrenker Stadtfestes hat viele Oberösterreicher erschüttert. Rund einen Monat nach der Attacke, bei der das Gesicht des Opfers schwer verletzt wurde, forschte die Polizei einen irakischen Asylwerber als mutmaßlichen Täter aus. Jetzt verdichten sich immer mehr stichhaltige Hinweise aus der Bevölkerung, dass es sich bei dem 25-jährigen „Schlitzer von Marchtrenk“ um einen in einer Ausbildung befindlichen Asylwerber handelt!

Der Iraker hatte sein Opfer am 17. Juni gegen drei Uhr brutal mit einem Messer attackiert, ihm schwere Wunden im Gesicht zugefügt. Tatort: Der Parkplatz eines Gasthofes („Wochenblick“ berichtete)!

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An Arbeitsplatz festgenommen

Laut dem den „Wochenblick“ zugespielten Hinweisen aus der Bevölkerung handelt es sich dem „Gesichts-Schlitzer von Marchtrenk“ um einen eine Lehre absolvierenden Asylwerber. Nach Erteilung einer Festnahmeanordnung durch die Staatsanwaltschaft Wels wurde der Asylwerber von Beamten des Landeskriminalamtes – Einsatzgruppe für Schwerpunktkriminalität (EGS) in Linz an seiner Arbeitsplatzadresse festgenommen. Der akut Verdächtige wurde in die Justizanstalt nach Wels eingeliefert.

Wirbel um Asyl-Lehrlinge

Brisant: In den vergangenen Monaten wurden immer wieder Forderungen laut, Asylwerber, die eine Lehre absolvieren, nicht abzuschieben. Der grüne oberösterreichische Integrationslandesrat Rudi Anschober hatte dazu sogar eine Petition in die Wege geleitet und österreichweit beworben.

In der Schlussphase der Unterschriftenfrist hatte Anschobers Asyl-Petition, die Abschiebungen von Asylwerbern in der Ausbildung verhindern soll, mehr als 30.000 Unterstützer gefunden. Nun forderte er die Bundesregierung zum Handeln auf. Es handele sich um wichtige „Fachkräfte“, betonte Anschober regelmäßig.

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Der grüne Integrations-Landesrat hatte eine Petition gegen die Abschiebung von Asyl-Lehrlingen gestartet.

Kein Einzelfall?

Für Wirbel sorgte bereits der Fall eines von Anschobers unterstützten Asyl-Lehrlings, der im vergangenen November rechtskräftig wegen Körperverletzung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Monat verurteilt wurde („Wochenblick“ berichtete). Wie sich herausstellte, war dem den Asylanten ausbildende Unternehmer die Verurteilung bereits bekannt. Anschober wollte davon nichts gewusst haben.

Der Hintergrund: Asylwerber unter 25 Jahren sind in Österreich berechtigt eine Lehre zu absolvieren.