Am vergangenen Samstagabend pöbelte ein Schwarzafrikaner im Ortszentrum von Bruneck und hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Das 16.000-Einwohner-Städtchen Bruneck ist eigentlich ein malerischer Ort, dessen Altstadt von Bürgerhäusern unterschiedlicher historischer Epochen im regional typischen Inn-Salzach-Stil gesäumt wird. Und genau in dieser Idylle trieb ein gewaltbereiter Migrant sein Unwesen: Er verübte auf der Flaniermeile am Graben massive Sachbeschädigung und attackierte mehrere Passanten, darunter eine junge Frau, die ihn eigentlich beruhigen wollte…

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Medien deuten Vorfall als „rassistischen Übergriff“ um

Erst durch die Zivilcourage mehrerer Jugendlicher kam es zur Bändigung des Wüterichs. Weil ein an Medien geratener Videomitschnitt aber nur genau diesen Teil dokumentierte, erfuhr die Öffentlichkeit ein Zerrbild. Plötzlich war die Rede von einem vermeintlich „rassistischen Übergriff“ auf den Mann. Wohl auch, weil sich einer seiner Kontrahenten offenbar zu nicht zwingend politisch korrekten Äußerungen hinreißen ließ.

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair verwehrt sich in einer Pressemitteilung gegen den „Rassismus-Vorwurf gegenüber einer Gruppe Jugendlicher, die beherzt einschritt und den tobsüchtigen Mann überwältigte“. Sie verurteilt auch die „zum Teil lückenhaft erfolgte mediale Darstellung“, eine Täter-Opfer-Umkehr dürfe man nicht zulassen. Augenzeugen hätten jedenfalls dafür gesorgt, dass die tatsächliche Sachlage ans Tageslicht kam.

Forderung nach „Voller Härte des Rechtsstaates“

Beim Vorfall handle es sich um keinen Einzelfall, so Mair weiter. Sie verweist auf den Ausraster eines Afrikaners mit einer Eisenstange in Bozen im Vorjahr – der Täter bekam wegen Unzurechnungsfähigkeit übrigens kürzlich einen Freispruch, obwohl er zahlreiche Passanten bedrohte und dutzende parkende Autos zerdepperte. Solche Urteile seien für die Opfer solcher Angriffe eine „Zumutung“.

Im Blick auf den gegenwärtigen Fall fordert die freiheitliche Politikerin „die volle Härte des Rechtsstaates“. Wenn Migranten und Asylanten das „Gastrecht mit Füßen treten“, müsse man solchen Auswüchsen „mit einer Null-Toleranz-Politik“ zu begegnen. Dass Personen, die angeblich vor Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung fliehen, im Aufnahmeland als Gewalttäter auffällig würden, sei „schlichtweg inakzeptabel“.

Mair regt Abschiebung ausländischer Straftäter an

Auch insgesamt fordert Mair eine Kehrtwende in der Migrationspolitik: „Mit der ungeregelten Zuwanderung der letzten Jahre haben wir uns Kriminalität und Gewalt importiert, die nun in ungekanntem Ausmaß zu Tage tritt.“ Straffällige Personen aus dem nicht-europäischen Ausland hätten „ihr Aufenthaltsrecht verwirkt“. Diese gehörten „ohne Wenn und Aber des Landes verwiesen“, so die freiheitliche Mandatarin abschließend.

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