Steiermark: Muslime schlachten 79 Schafe
Die muslimische Halal-Schächtung ist sehr umstritten: Tierschützer kritisieren, dass dabei oft äußerst brutale Methoden, unter denen Tiere stark leiden müssen, angewendet werden. Dabei lassen Fleischhacker die Tiere mitunter bei lebendigem Leib und ohne Betäubung ausbluten.

Auf einer Wiese in Ilz (Steiermark)  haben Muslime 79 Schafe illegal geschächtet. Die Köpfe und Gedärme der getöteten Tiere wurden einfach auf dem Grundstück liegen gelassen. Eine rituelle Schächtung ohne Betäubung ist in Österreich gesetzlich verboten.

Der Besitzer des Grundstücks wollte seinem türkischen Arbeitskollegen einen Gefallen tun und das Grundstück für einen Monat verpachten, hat jedoch das Ausmaß völlig unterschätzt. Insgesamt sollten dort sogar 131 Schafe geschächtet werden, 52 konnten jedoch noch gerettet werden.

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Passanten alarmierten Polizei

Aufgrund eines Hinweises wurden Polizei und Tierärzte zum Tatort beordert. Es wurde festgestellt, dass die Schächtung der Tiere ohne Betäubung durchgeführt wurde. Rituelle Schächtungen unterliegen strengen gesetzlichen Auflagen und dürfen normalerweise nur in dafür vorgesehenen Anlagen unter Aufsicht eines Tierarztes gemacht werden. Bei einer Schächtung ohne Betäubung leidet das Tier große Qualen, da es etwa 40 Sekunden dauert, bis der Tod eintritt. Bisher wurde ein Täter angezeigt.

FPÖ für absolutes Schächtverbot

FPÖ-Landeschef Mario Kunasek fordert ein absolutes Schächtungsverbot. In Bezug auf die grausame Tat sagt er: „Das Schächten, bei dem die Tiere ohne Betäubung, also bei vollem Bewusstsein aufgehängt und durch Kehlschnitt getötet werden, ist eine grausame Todesfolter und absolut abzulehnen. Es braucht deutlich strengere Gesetze in diesem Bereich.“

Auch Landesrat Darmann fordert harte Konsequenzen: „Diese barbarische Methode der Schlachtung ohne Betäubung ist im Sinne eines ernstgemeinten Tierschutzes nicht tragbar. Es muss hier mit aller Härte gestraft werden, wobei die im Tierschutzgesetz vorgesehenen Geldstrafen zur Erreichung einer abschreckenden Wirkung viel zu gering sind“.

Seitens des FPÖ-Parlamentsklubs wird gerade eine Anfrage betreffend illegale Schächtungen in Österreich an den Justizminister vorbereitet, um unter anderem zu klären, unter welchen Umständen illegales Schächten unter den Tatbestand der Tierquälerei gemäß § 222 Strafgesetzbuch fällt.

 

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Diesen Termin sollten Sie nicht verpassen: Der „Wochenblick“ lädt am 22. September in Wels zu einer Podiumsdiskussion mit hochrangigen Sicherheitsexperten aus Polizei- und Militärkreisen! Das Thema: „Terrorgefahr: Sind wir die Nächsten?“.

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