Die Auswirkungen der harten und überbordenden Maßnahmen auf unsere Jüngsten sind enorm. Wie brutal sich der Lockdown der Regierung sowie die Zwangsregime und die zeitweisen Totalsperren der Schulen auswirken, zeigte nun eine gemeinsame Studie der Donau-Universität Krems und der Medizinischen Universität Wien unter über 3.000 Schülern.

Gleich 56 Prozent der Schüler zeigten depressive Symptome, exakt die Hälfte leidet unter Angst. Immerhin noch ein Viertel klagt über Schlafstörungen – das ist fünf- bis zehnmal so viel wie vor Corona. Besonders arg: 16 Prozent der Schüler gaben an, dass sie sogar Gedanken an Selbstmord haben – und zwar täglich.

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern explodieren

Auch Studienautor Paul Plener empfindet diese Feststellung als „alarmierend“. Er zeichnet dabei auch den „deutlichen Anstieg“ im Vergleich zu den letzten verfügbaren Daten heraus. Noch 2019 gaben etwa nur fünf Prozent der Kinder depressive Gefühle an. Gemeinsam mit Studienleiter Christoph Pieh fordert er daher eine Anpassung der psychischen Betreuung der Kinder. Außerdem gelte es, die körperliche Bewegung zu fördern.

Dies liegt auch daran, dass die Studie eine weitere Auffälligkeit feststellte. Denn, wenn Kinder sich nicht mit ihren Altersgenossen vergnügen können, flüchten sie offensichtlich in digitale Welten. Die Hälfte der Schüler verbringt demnach fünf oder mehr Stunden täglich am Smartphone – eine Verdoppelung zum Jahr 2018. Dies ist laut Pieh vor allem deshalb bedenklich, dass „mit steigender täglicher Handynutzung auch die Häufigkeit psychischer Beschwerden deutlich zunimmt“. Körperliche Bewegung bleibe ingesamt auf der Strecke.

Tendenz längst bekannt – Problem verschärft sich ständig

Die Studie beweist damit eine Entwicklung, die Wochenblick seit Jänner bereits mehrfach thematisierte, um die Öffentlichkeit für das sehr reale Problem zu sensibilisieren. Schon damals schlugen Ärzte in Kinder- und Jugendpsychiatrien Alarm, weil die Stationen aus allen Nähten platzten. Trauriger Höhepunkt war der Selbstmord einer 15-Jährigen nur eine Woche später.

Dass es ein länderübergreifendes Problem ist, zeigte eine Studie der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Dort stellte man fest, dass zumindest ein Drittel der untersuchten Kinder psychische Auffälligkeiten aufwiesenWochenblick berichtete.

Nicht zuletzt solche traurigen Nachrichten sind auch ein Mitgrund, warum wir die Petition „Freiheit 2021“ ins Leben riefen, die sich gegen die ebenso mitunter traumatisierenden Masken- und Testzwänge in den Schulen richtet. Folgen Sie dem Beispiel tausender besorgter Eltern und Bürger und unterzeichnen Sie die Petition hier!