Die Kriminalitätsraten in Oberösterreich sind leicht rückläufig: Doch bei Ausländerstraftaten steigen die Zahlen signifikant. Besonders auffällig sind wieder mal Afghanen! Das geht aus der diesen Donnerstag präsentierten Kriminalstatistik für Österreich hervor. In Linz wurden zudem die Zahlen für Oberösterreich von der Landespolizeidirektion präsentiert.

Obwohl Afghanistan vor wenigen Jahren in der Kriminalstatistik noch gar nicht in den Top-Zehn der Herkunftsländer zu finden war, so belegen Afghanen mittlerweile schon den unrühmlichen vierten Platz. Das obwohl sie nur etwa 0,5 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung und 2,6 Prozent aller Ausländer in Österreich ausmachen! Bei den Sexualstraftaten führen die Afghanen bereits in der Statistik.

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Polizei-Boss warnt

Landespolizeidirektor Andreas Pilsl sieht diese Entwicklung mit Bedenken: „Gerade die Zahlen im Bereich der Afghanen sind stark steigend. Diese Gruppe muss man sich genauer ansehen und hier muss man schauen wo man ansetzen kann.“

Mehr als deutlich zeigt sich, dass bei dieser Personengruppe auch ein Import von Kriminalität und Gesetzesbruch stattgefunden hat. Dieser Asylantenkriminalität will Innenminister Kickl zu Recht konsequent etwa durch verstärkte Abschiebungen begegnen“, betonen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek.

FPÖ setzt auf Abschiebungen

Ein geplantes Abschiebeverbot der Opposition beurteilen die FP-Landespolitiker äußerst kritisch: „Es ist absolut nicht verständlich, dass die linke Opposition damit auffällt, einen Abschiebestopp nach Afghanistan zu fordern. Unsere Bürger haben ein Recht auf Sicherheit und die SPÖ, mit Unterstützung der NEOS, setzen sich tatsächlich dafür ein, kriminelle und illegale Afghanen nicht abzuschieben!“

Immer mehr Messer-Afghanen

Die häufigsten, von Ausländern begangenen Straftaten sind Diebstahl, schwere und leichte Körperverletzung und Drogendelikte. Auch hier sind Afghanen wiederum stark vertreten. Die Polizei konnte speziell im Suchtmittelmilieu in letzter Zeit viele Ermittlungserfolge verbuchen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik Österreich

Hieb- und Stichwaffen bei Ausländern beliebt

Besonders drastisch ist der Anstieg von Gewaltdelikten mit Hieb- und Stichwaffen. Von diesen Verbrechen gehen bereits fast 60 Prozent auf das Konto von ausländischen Straftätern – auch hier haben die Afghanen mit 143 Delikten die Nase vorne.

13,4 Prozent aller Gewaltdelikte mit Hieb- und Stichwaffen in Österreich gehen auf ihr Konto – bei lediglich 0,2 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung. Danach kommen Türken (66), Iraker (31), Rumänen (31), und Serben (25).

OÖ-Polizisten sind top!

Doch die Polizei hat auch Erfreuliches zu berichten: Oberösterreichs Polizisten haben bundesweit die zweithöchste Aufklärungsquote mit 58,8 Prozent, ganz knapp hinter den Kollegen aus Vorarlberg, die einen Aufklärungsquote von 60 Prozent vorweisen können.

Ein großes Dankeschön sprach Landespolizeidirektor Andreas Pilsl (r.) allen oberösterreichischen Polizeibeamten aus!

Dank für mutige Polizisten

Auch die Arbeit der neu aufgestellten Bereitschaftseinheit bewährt sich – mehr Polizei auf der Straße bedeutet auch mehr Sicherheit. „Wir müssen dem öffentlichen Raum und die Menschen, die sich hier aufhalten schützen“, sieht Pilsl ganz klar die Aufgabe der Polizei.

Im Anschluss an die Pressekonferenz sprach Landespolizeidirektor Andreas Pilsl den tausenden Polizeibeamten, die sich täglich in den Dienst der öffentlichen Sicherheit stellen, seinen speziellen Dank aus.