Eines gleich vorweg und frei von der Seele: Ein Sexualstraftäter ist für mich ein zutiefst niederträchtiges Geschöpf, das seine Freiheitsrechte innerhalb einer Gesellschaft verwirkt hat.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

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Harte Strafen „Populismus“?

Da gibt es kein Pardon und es ist lächerlich überhaupt darüber zu diskutieren, ob man den armen Kerl denn einsperren sollte. Aber genau darum geht es bei der aktuellen Gesetzesreform bei Sexualstraftaten: Bedingte Haftstrafen fallen für Vergewaltiger weg. Ein längst überfälliger Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin ein erster Schritt, die Schieflage im Strafgesetz etwas zu korrigieren.

Es ist menschenverachtend und zeigt die materialistische Werthaltung unseres Rechtssystems, dass Sexualdelikte im Vergleich zu Vermögensdelikten so minder bestraft werden. Für die Grünen aber sind härtere Strafen bei Sexualdelikten nichts weiter als „Populismus“ und würden die Frauen nicht vor Gewalttätern schützen.

Kuschel-Strafen helfen nicht

Wenn der Peiniger also schneller und länger weggesperrt wird, schützt das die Frau nicht? Sicher, es werden viele nicht einmal gefasst, aber wenigstens bei denen, die man schnappt, ist ein hartes Exempel zu statuieren. Nein, sagen die Grünen.

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Vielmehr müsse die Regierung mehr Therapien für Täter und Opfer ermöglichen und verstärkt auf Aufklärungsarbeit und Prävention gerade auch bei Straftätern aus anderen Kulturkreisen setzen. Aber kein afghanischer Vergewaltiger wird plötzlich Frauen mit Respekt überhäufen, nur weil ihr ihm das erklärt, liebe Gutmenschen!