Der schwedisch-kenianische Rapper Ken Ring erwägt aufgrund der Gewalteskalationen nach Nairobi auszuwandern.

Der in Schweden geborene Hip-Hop-Rapper Ken Ring will bald nach Afrika auswandern. Dort sei es sicherer als in Schweden, ist er überzeugt.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

Denn im Land werde es wegen der Massenmigration und Islamisierung bald Bürgerkrieg geben, sagte er in einem Interview mit dem norwegischen Staatsfernsehen NRK.

Ken Ring wurde in Stockholm geboren. Seine Mutter stammt aus Kenia, sein Vater ist Schwede. Er wuchs im Stockholmer Vorort Hässelby auf. In seiner Kindheit war es dort sehr ruhig, sagte er. Aber in letzter Zeit stieg die Gewalt dort dramatisch an.

Migranten-Gangs und Einheimische bekriegen sich

„Die Gangs bekriegen sich heute offen, mein älterer Bruder wurde ermordet“, sagte Ring. Organisierte Gewalt-Kriminalität und Drogenhandel haben Hässelby radikal verändert.

Die Zahl der Migranten in diesem Vorort sei explodiert, es wurden immer noch mehr aufgenommen. Jetzt eskalieren dort die Konflikte zwischen den Zuwanderern und der lokalen Bevölkerung.

Journalisten wagen sich kaum noch in die No-Go-Zonen der Stockholmer Vororte. „In Rinkeby, Hässelby oder Fittja ist überhaupt noch nie einer von ihnen gewesen“, sagte Ring.

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Laut einem UNO-Bericht sackt Schweden seit 2010 immer rascher auf Entwicklungsland-Niveau ab und wird bis 2030 von Ländern wie Kuba, Mexiko, den baltischen Staaten oder Bulgarien überholt werden.

Sohn soll in Afrika in Sicherheit leben

Er wolle nach Afrika auswandern. „Es ist sicherer dort“. Sein Sohn sei neun Jahre alt und er habe ihn gefragt, „Papa, warum ist es in Hässelby gefährlicher als in Nairobi in Kenia?“. Ring glaubt, dass es schon zu spät sei für eine Veränderung in Schweden. Innerhalb von 20 Jahren werde es offenen Krieg auf den Straßen von Stockholm geben, ist er überzeugt.

Vor allem seit der Migrationswelle von 2015, sind Gewalt, Schießereien und Granatenangriffe in den No-Go-Zonen rasant angestiegen, sagte Ring. Die Probleme sind mittlerweile nicht mehr totzuschweigen.

Selbst Einwanderungs-Befürworter müssen das jetzt zugeben. Premierminister Stefan Löfven, der sein Land für die Massenzuwanderung öffnete, schloss kürzlich nicht mehr aus, das Militär auf die Straße zu schicken um die Ordnung wiederherzustellen.

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Islam-Wissenschaftler: Bürgerkriege gewollt

Rapper Ring ist nicht der Einzige, der dem Land einen Bürgerkrieg prophezeit. Der renommierte, französische Islam-Wissenschaftler, Gilles Kepel, warnte schon 2016 davor: Die dritte europäische Dschihadisten-Generation wolle ein Klima des Schreckens in den europäischen Staaten verbreiten, das feindliche Reaktionen gegenüber allen Muslimen erzeugen solle.

Die Muslime sollten auf diese Weise radikalisiert werden. „Die Lage soll sich zu einem Bürgerkrieg entwickeln“, ist er überzeugt.