Bundeskanzler Sebastian Kurz ist Mitglied der Globalisten-Elite. Beispielsweise bei den „Young Global Leaders (YGLs).“ Dieser Kreis der Mächtigen vertritt genauso wie andere Institutionen, Netzwerke und Superreiche die Agenda einer „schönen neuen Welt“, die für den normalen Bürger jedoch nur Schein sein wird.

Den ersten Teil dieser Reihe lesen Sie hier.

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  • Klaus Schwab „Young Global Leaders“-Netzwerk
  • Akademische Exzellenzen, außergewöhnliche Führungskräfte – und Annalena Baerbock
  • Die wichtigsten Probleme der Menschheit mit Innovation lösen
  • Klaus Schwab und sein Mentor Henry Kissinger
  • Die Beziehung zwischen Kurz, Schwab und Kissinger

Von Guido Grandt

Die unabhängige, gemeinnützige Organisation der „Young Global Leaders“ mit Sitz in Genf wurde 2004 von Klaus Schwab, dem Gründer und Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF), aus der Taufe gehoben. Die Mitglieder, die 70 verschiedene Nationen repräsentieren, werden von Alumni für eine sechsjährige Amtszeit nominiert.

Jedes Jahr werden zwischen 100 und 200  Führungspersönlichkeiten in die YGLs aufgenommen. Derweil sind die Auswahlkriterien dieser äußerst elitären Vereinigung streng, bewerben sich doch jährlich Tausende von Kandidaten – Männer und Frauen – aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Medien sowie Kunst und Kultur. Diese „akademischen Exzellenzen“ werden unter den „außergewöhnlichsten Führungskräften“ im Alter von 40 Jahren oder jünger ausgewählt. Nur die allerbesten schaffen es in diesen exklusiven Globalisten-Zirkel.

Auf ihrer Homepage geben die YGLs eine „wachsende Mitgliederzahl von mehr als 1.400 Mitglieder und Alumni aus 120 Nationalitäten“ an.

Prominent, einflussreich, vermögend

Der YGL-Vorstand setzt sich aus angesehenen „Welt- und Branchenführer“ zusammen, wie etwa Marissa Ann Mayer (ehemalige Präsidentin und CEO von Yahoo und zuvor Vice President von Google), Königin Rania Al Abdullah vom Haschemitischen Königreich Jordanien oder Jimmy Wales (Mitbegründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia).

Weitere Mitglieder sind unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron, der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Vorsitzende der Fraktion „Die Grünen/Europäische freie Allianz“ Ska Keller, die Premierministerin Neuseelands Jacinda Ardern, die beiden Mitbegründer von Google Larry Seite und Sergey Mikhaylovich Brin, der Mitbegründer und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Alibaba Group Jack Ma Yun, Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Ex-ProSiebenSat.1-Managerin Eun-Kyung Park, die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), Ex-Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), Chelsea Clinton, Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, Bundesbank-Präsident und Mitglied des EZB-Rats, Jens Weidmann, Ex-Bild-Chefredakteur Kai Diekmann sowie die Schauspieler Leonardo Dicaprio, Ashton Kutscher und Charlize Theron.

Im „Kreis der Mächtigen“

Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Bloomberg Businessweek bezeichnet die „Young Global Leaders“ als das „exklusivste private soziale Netzwerk der Welt.“ Die Wirtschaftswoche spricht vom „Kreis der Mächtigen.“

Die YGLs stellt eine „einzigartige Gemeinschaft“ dar, die von den „außergewöhnlichsten Führungskräften aus allen Regionen der Welt und allen gesellschaftlichen Akteuren“ gebildet wird, die ihre Energie und ihr Wissen den „wichtigsten Problemen der Menschheit“ gewidmet haben, um eine „Verbesserung des Zustands der Welt“ zu erreichen.

Bereits 2014 berichtete die Japan Times, dass die „YGL-Community die Stimme einer optimistischen Zukunft und ein energischer Katalysator für Veränderungen“ sei. Letztlich soll diese „einzigartige Gemeinschaft das Leben künftiger Generationen dramatisch beeinflussen und innovative Antworten zur Bewältigung globaler und regionaler Herausforderungen entwickeln. So wird auf Workshops beispielsweise über den „demografischen Wandel“, „innovative Geschäftsstrategien“ oder über den „Weltraum als Markt“ schwadroniert.

„Young Leaderin“ und deutsche Grüne-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock

Und noch eine Young Global Leaderin tritt gerade jetzt vor der so richtungsentscheidenden deutschen Bundestagswahl im September 2021 in den Mittelpunk – und da wird’s richtig brisant: Annalena Baerbock!

Der Wochenblick berichtete bereits, dass die Grünen-Kanzlerkandidatin direkt aus Kaderschmiede von Klaus Schwabs Weltwirtschaftsforum (WEF) stammt, sie salopp gesagt, die „politische Ziehtochter“ des Architekt des „Great Reset“ sei. Sie gehört zur „Class of 2020“ des Forums for Young Global Leaders des WEF.

Dementsprechend strotzt das Grünen-Wahlprogramm auch nur so von radikalen Umbau-Plänen und Verboten. Sollte Baerbock tatsächlich Angela Merkel beerben, werden ausschließlich „emissionsfreie Autos“ vorgeschrieben werden, ein Abbau von Subventionen für Landwirte folgen, die sich rein am „Gemeinwohl“ orientieren sollen, eine Reduzierung von Tierbeständen, Klimazölle, der digitale Euro und eine Massenmigration durch Schaffung „legaler Fluchtwege“ nach Europa sowie einer Schnelleinbürgerung (nach 5 Jahren).

Der Schein von der „Kraft des Guten“

„Wir agieren als eine Kraft des Guten und stehen für etwas Größeres als uns selbst“, beschreiben sich die YGLs. „Wir stellen uns eine bessere Welt vor und übernehmen Eigenverantwortung. Wir nutzen vielfältige Talente und Netzwerke, um gemeinsam mehr zu erreichen, als wir alleine könnten. Wir überwinden Barrieren, die anderswo dem Fortschritt im Wege stehen.

Unzweifelhaft beeinflusst auch dieses Elitenetzwerk maßgeblich Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sollen doch deren Mitglieder sprichwörtlich die „Welt verändern!“ Und auch hier, mitten drin sozusagen: Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Bilderberger Klaus Schwab

Doch diese scheinbare „Kraft des Guten“ scheint nur eine solche für die Eliten zu sein, wie noch aufzuzeigen sein wird. Der äußerst wirkungsreiche Wirtschaftswissenschaftler, Multimillionär und Transhumanist Klaus Martin Schwab, der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Weltwirtschaftsforums und Begründer der „Young Global Leaders“ sowie regelmäßiger Gast bei den ebenfalls geheimen Bilderberg-Treffen spannt für seine Agenda die Mächtigen und Einflussreichen ein.

Schwab ist Ex-Schüler des deutsch-amerikanischen Politikwissenschaftlers und ehemaligen Politikers der Republikaner Henry Kissinger an der privaten Universität Harvard in Cambridge (Massachusetts).

Kurz und die Globalisten-Elite: Klaus Martin Schwab

Zu jenen, die Schwabs Agenda einer „Vierten industriellen Revolution“ und des „Großen Umbruchs“, des „Great Reset“ einer postdemokratischen Gesellschaft ohne Privateigentum huldigen, gehört wohl auch Sebastian Kurz. Er ist, wie aufgezeigt, nicht nur Mitglied bei den von Schwab gegründeten „Young Global Leaders“, sondern kennt ihn natürlich auch höchstpersönlich.

Beispielsweise trafen sie sich am 24. Januar 2020 beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Das dementsprechende Foto prangt werbewirksam auf der Homepage des Bundeskanzleramts.

Kurz „unterwürfiger“ Tweet

Im Mai 2021 dann die Blamage oder der Skandal – je nachdem, aus welcher Warte man es betrachten will. Zu diesem Zeitpunkt nämlich tauchte eine bedenkliche Twitter-Nachricht auf, der mitunter als „devot“, also als „unterwürfig“ interpretiert wurde.

Hintergrund: Am 24. Januar 2019 verfasste Kurz einen Tweet an Schwab und das Weltwirtschaftsforum, der da lautete: „Thank you to Klaus Schwab for having founded the WEF, and for taking time to exchange views on Europeʼs future with me today. Improving our economic competitiveness will be critical to sustain our prosperity and welfare state.“

Schwab, so Kurz, habe ihm an diesem Tag seine Perspektive für die Zukunft Europas geschildert. So sieht man auch auf dem dazugehörigen Foto den WEF-Chef in lehrmeisterhafter Pose neben dem wie ein Schüler dasitzenden und dreinblickenden Kurz.

Die Kritik an diesem Tweet ist berechtigt, denn es scheint tatsächlich mehr als befremdlich, wenn ein amtierender Bundeskanzler einem Multimillionär öffentlich dafür dankt, einen Club der Machtelite (WEF) gegründet zu haben, der eigentlich außerhalb des demokratischen Systems das Schicksal der Welt mitbestimmt.

Kurz und die Globalisten-Elite: Henry Kissinger

Und so schließt sich der Kreis der mächtigen Netzwerker: Im September 2018 traf Sebastian Kurz beim UNO-Gipfel in New York auch die Politik-Legende Henry Kissinger. Übrigens nicht das erste Mal, denn das tat er bereits schon in den vergangenen Jahren. 2018 ging es um die Einschätzung der US-Politik gegenüber dem Iran, den Brexit und die Migrationsfrage.

Trotz seiner fast 100 Jahre Lebensalter ist Kissinger immer noch ein mächtiger Mann. Ende der 1960er bis in die 1977er-Jahre spielte er in der Außenpolitik der USA in der Funktion eines Nationalen Sicherheitsberaters und dann als Außenminister eine zentrale Rolle. Nicht nur im Kalten Krieg, sondern auch hinsichtlich der gewaltbereiten Realpolitik der Amerikaner. Außerdem war er von 1977 bis 1981 Direktor des einflussreichen Think Tanks Council on Foreign Relations (CFR).

Kurz und Soros, kurz und Schwab, kurz und Kissinger – der junge österreichische Polit-Star weiß nicht nur, wie man sich Freunde schafft, sondern auch, wie deren kruden Ideen hoffähig gemacht werden.
FORTSETZUNG FOLGT – Teil 3 aus Guido Grandts Reihe „Bundeskanzler Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“ lesen Sie demnächst exklusiv im Wochenblick.

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