Am 23. Februar findet in Graz der nunmehr 30. „Tuntenball“ für Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle statt. Die Veranstaltung, die sich selbst damit rühmt, vom kleinen Fest zu einem der wichtigsten Ereignisse der LGBTI-Community in Österreich geworden zu sein, steht heuer unter dem Motto „Scandal“.

Für einen kleinen Skandal wollen die Veranstalter wohl auch mit der heurigen Grußbotschaft sorgen. Diese liefert niemand Geringeres als unser Staatsoberhaupt, Bundespräsident Alexander Van der Bellen…

Präsident freut sich über „gleichere Gesellschaft“

Unsere Gesellschaft werde durch den Ball „gleicher, offener, freier und menschlicher gemacht“, stellt der Bundespräsident in der knapp über einer Minute dauernden Videobotschaft an die homosexuellen Ballbesucher, die von der Aufmachung her an seine Neujahrsansprache erinnert, fest.

„Fantasievolle Lust am Anderssein“

„Der Grazer Tuntenball ist jetzt ein großer und anerkannter Charityevent mit fantasievoller Lust am Anderssein“, so Van der Bellen, der jedoch feststellt, dass es heute eigentlich völlig normal sei, schwul, lesbisch, bi oder transgender zu sein.