Zum Gedenken an die Proteste vor einem Jahr die 30 Tote und unzählige Verletzte forderten, stürzten Linksextreme Chile erneut in heftige Unruhen. Für die gläubigen Chilenen ist es ein Stich ins Herz: Die Linksextremen steckten gleich zwei historische Kirchen in Brand.

Vor einem Jahr starben 30 Menschen bei den heftigen Protesten im konservativ regierten Chile. 580 Demonstranten wurde dabei festgenommen. Vergangenes Wochenende kam es wieder zu heftigen Zusammenstößen Linksextremer mit der Polizei. Dieses Mal zündeten sie auch zwei historische Kirchen an. Darunter befindet sich mit der „Parroquía de la Asunción“ eine der ältesten Kirchen des Landes.

Gleich zwei Kirchen niedergebrannt

Gleich zwei Kirchen wurden von den aggressiven Anarchisten niedergebrannt. So wurde neben der alten Asuncions-Kirche auch die „Iglesia de San Francisco de Borja“ Opfer des linken Hasses:

Kirchturm stürzte ein

Die Brände waren so stark, dass jede Hilfe zu spät kam. So stürzte bei der „Parroquía de la Asunción“ (1876 erbaut) der Kirchturm ein, nachdem die Substanz der Kirche den Flammen zum Opfer fiel.

In der Kirche wurden auch Polizeimessen abgehalten. Deswegen wurde sie von einem feiernden, linken Mob niedergebrannt:

Erzbischof für ein Ende der Gewalt

Der Erzbischof Celestino Aós Braco sprach sich für ein Ende der Gewalt aus: „Wir können nicht rechtfertigen, was nicht zur rechtfertigen ist.“ Die Brandstifter seien „böse Menschen“ erklärte er darüberhinaus.

Die Linksextremen feierten ihre Tat:

Referendum am 25. Oktober gefährdet?

Am 25. Oktober findet in Chile ein Verfassungsreferendum statt. Die chilenische Verfassung stammt noch aus der Zeit Pinochets. Im Zuge der blutigen Unruhen im Vorjahr forderten die linksradikalen Demonstranten eine solche Verfassungsänderung. Viele Chilenen sehen dieses nun durch die aggressiven Ausschreitungen gefährdet.