Passend zur Lockerung und Öffnung kommen in den etablierten Medien dramatische Meldungen von einer zweiten Welle. Diesmal aus dem Iran. Einschränkungen im Reiseverkehr sind übrigens nicht bekannt, so wie diese schon bei der angeblichen ersten Welle monatelang hinausgezögert wurden. Jedenfalls sei die Situation im Iran „extrem gefährlich“ und „extrem beunruhigend“. 

Der Zeitpunkt ist schon äußerst spannend. Rechtzeitig zum US-Wahlkampf, den weltweiten blutigen „Black Lives Matter“ Ausschreitungen und den Lockerungsmaßnahmen in vielen westlichen Ländern soll eine „zweite Welle“ ausgebrochen sein. Zumindest liest man dies in den etablierten Medien. 3.000 neue Covid-19-Fälle soll es pro Tag im Iran geben. Die Behörden stört dies so wie im Frühjahr nicht wesentlich. Die Flüge der Turkish Airlines Wien – Iran mit einem oder zwei Zwischenstopps finden ungehindert statt, von besonderen Maßnahmen für Ankommende ist nichts bekannt.

Über 160.000 Menschen infiziert

Laut iranischen Gesundheitsbehörden wäre das Virus inzwischen gefährlicher geworden. Angeblich würden im Iran auch Menschen ab 30 Jahren ohne Vorerkrankungen sterben. Inwiefern die Angaben stimmen lässt sich nicht unabhängig überprüfen, da es sich bei dem Land um eine islamistische Diktatur handelt, die ihre Bevölkerung brutal unterdrückt. Offiziell sollen 160.700 Menschen im Iran mit dem SARS-Cov-2 Virus infiziert sein, 2.500 liegen auf der Intensivstation. Der Iran hat 81 Millionen Einwohner.