Wir wollten unseren Augen und Ohren nicht trauen: Auf der Demonstration für Freiheit vom 31. Jänner amtshandelten einige eingesetzte Polizeikräfte wohl gänzlich ohne Augenmaß. Wohl um ein von ÖVP-Innenminister Nehammer vorgegebenes Soll an Anzeigen zu erfüllen, kassierte ein älterer Jude eine Anzeige nach dem Verbotsgesetz. Der Grund: Er trug das das Zeichen seines Glaubens, einen Davidstern. Er musste diesen sogar abgeben. Besonders widerwärtig: Ein Antifa-Fotograf schoss hunderte Bilder, anstelle dem Mann beizustehen.

Wochenblick hat den skandalösen Sachverhalt mit einem Telefoninterview hinterfragt. Der Betroffene, Erhard Brunner, gibt an, dass sich die Beamten nicht einmal erkundigt hätten, ob er einen religiösen Bezug zum Davidstern habe. In dem Gespräch stellte sich heraus, dass der ältere Herr auch schon einige Male negative Erfahrungen mit den selbsternannten Antifaschisten machen musste. Bei der vorangegangenen Demonstration gegen Corona-Maßnahmen hätten Sie ihn sogar als „Scheissjude“ beschimpft, als sie seine religiöse Kopfbedeckung sahen.

Ein weiteres Video wurde gleich nach der Amtshandlung vor Ort von Irmgard Klammer gedreht. Es ist leider nur auf YouTube für angemeldete Benutzer sichtbar:

https://www.youtube.com/watch?v=PJqRyvb3Gzs