Während sich in den hiesigen Mainstreammedien kaum etwas dazu auffinden lässt, zeigen sich Twitter-Nutzer weltweit alarmiert. Sie sind sich sicher: in Australien ist eine Corona-Diktatur ausgebrochen!

Im australischen Bundesstaat Victoria leben fast 7 Millionen Menschnen. Vom Corona-Virus ist der Bundesstaat im Vergleich zum Rest der Welt fast verschont geblieben. Dann wurde beschlossen, alle Rückreisenden aus Übersee im selben Hotel unter Quarantäne zu stellen. Daraufhin sollen sich einige der Securities, die das Hotel bewachten, durch sexuellen Verkehr mit den Isolierten mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Lösung der Regierung zur Bewältigung des Corona-Virus wurde so zum Problem-Hotspot, wie die Nachrichtenplattform Rebel-Media berichtet.

Bürger werden wie Gefangene behandelt

Victoria hatte daraufhin 439 neue Covid-19 Fälle, 38 davon mussten auf der Intensivstation betreut werden. 11 Personen starben, sie alle befanden sich in Altenheimen. Die Einwohner stehen jetzt unter strengem Hausarrest, die Polizei führt strikte Anwesenheitskontrollen an den Adressen der Bürger durch.

Bewaffnete Soldaten der australischen Streitkräfte kontrollieren die Einhaltung der Isolation durch diejenigen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden.

Wer sich der Isolation widersetzt, muss mit einer Strafe in der Höhe von 4.957 US-Dollar rechnen.

Eine Stunde pro Tag dürfen die Bürger Victorias das Haus zum Einkaufen oder zur sportlichen Betätigung verlassen. Die Menschen sollen zum Teil regelrecht durchdrehen und sich wie Gefangene fühlen.

So soll eine 38-jährige Frau, die sich weigerte eine Maske zu tragen, eine Polizistin verprügelt haben. Der Kopf der Beamtin wurde dabei mehrmals gegen eine Betonplatte geschlagen.

Hier spricht der Polizeichef über die Maßnahmen (deutsche Übersetzung):

In der Live-Schaltung mit dem Sender Sky News erklärt Victorias Polizeichef Shane Patton, welche polizeilichen Operationen derzeit durchgeführt werden.

Operation Sentinel: täglich werden 500 Polizisten ausgesendet, die in zivilen Ortschaften kontrollieren, ob die Bürger ihren Hausarrest einhalten.

Operation Sentinel II: Eine Reihe von Fahrzeugkontrollpunkten wurde errichtet. Dort erfolgt die strenge und permanente Überprüfung der Einhaltung der Ausgangs-Vorschriften.

Operation Shielding: 160 Transitschutzbeamte und 80 Polizisten vom Grenzschutzdienst kontrollieren täglich, ob sich alle Personen in den ihnen zugedachten Bereichen aufhalten.

„Überdies erfüllen wir eine Reihe anderer Befehle, die ich hier nicht nenne.“, erklärt Patton im Video.‘

Die meisten würden die Maßnahmen akzeptieren, einige „souveräne Bürger“ würden sich jedoch den Gesetzen widersetzen. Sie weigern sich, Namen und Adressen herauszugeben. Shane Patton erklärt, wie er und seine Kollegen in solchen Fällen vorgingen: „Wir sahen uns gefordert, durchzugreifen. Die Scheiben ihrer Fahrzeuge einzuschlagen, die Menschen aus ihren Fahrzeugen zu zerren und sie dann zu zwingen, ihre Angaben zu machen.“

Berichterstattung unerwünscht

Ein Video zeigt, wie der Journalist Avi Yemini von der kanadischen Plattform Rebel Media verhaftet wird. Er wollte über einen Anti-Lockdown Protest berichten, doch die Polizei gestattet keine Berichterstattung zu den Zuständen. Rebel Media errichtete inzwischen eine Petition für die Pressefreiheit „Stand with Avi Yemini“.