Kein gutes Haar an den Ankündigungen von Leonore Gewessler, die Corona-Finanzhilfe für Betriebe an deren ökologische Bilanz zu koppeln, lässt FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker.

Die grüne Infrastruktur-Ministerin hat nicht nur nach Ansicht von oe24.at „die coolste Maske“ – sondern auch Pläne. Für sie ist nämlich einem Bericht der OÖN zufolge der Klimaschutz „das beste Konjunkturpaket“. Deshalb kann sie sich vorstellen, die Verteilung der Steuermillionen an das grüne Hausthema zu knüpfen.

Hafenecker will Impulse zur Belebung der Wirtschaft

Sehr zum Missfallen der Freiheitlichen: Wie Hafenecker in einer Aussendung erörtert, seien „grünideologische Drangsalierungen […] das Letzte, was Österreich […] in den kommenden Monaten braucht“. Die Maßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung sei verantwortlich für eine Rekordzahl an Arbeitslosen. Hunderttausende seien in Kurzarbeit. Nun wolle Gewessler „Unternehmen wie Bürger in dieser schwersten Zeit […] zusätzlich belasten“. Die „Bevormundungsfantasien“ der Grünen bedrohten nur weitere Stellen.

Gewessler will „klare klimapolitische Bedingungen“

Vorausgegangen war diese Aussage seitens Gewessler: „Wenn es um mehrere hundert Millionen Euro Steuergeld geht, dann muss es auch klare klimapolitische Bedingungen geben.“ Weiters befürwortet sie, dass die Gelder auch beim Steuerzahler ankommen sollen. Zudem müssten gerade auch die lokalen Betriebe erhalten bleiben.

Aber in der Folge sei es ihrer Ansicht nach wichtig, „dass wir das Geld, das wir jetzt in die Hand nehmen, für den Klimaschutz nützen.“ Bevor Gewessler in die Politik wechselte, war sie selbst in diesem Bereich tätig, arbeitete zuletzt fünf Jahre lang in der Funktion als politische Geschäftsführerin für die Umwelt-NGO Global 2000.