Das Corona-Virus komme mit dem Auto, ließ uns Bundeskanzler Sebastian Kurz kürzlich wissen. Dass die neuerlichen Maßnahmen die Urlaubspläne vieler Österreicher durchkreuzten, sorgt für großen Unmut.

Nachdem das bei den Österreichern beliebte
Urlaubsland Kroatien unter eine Reisewarnung gestellt wurde, machen sie ihrem Ärger auf Sebastian Kurz‘ Facebookseite Luft.

Gigantische PR-Maschinerie versagt

Dass Sebastian Kurz strategisch überwiegend auf PR setzt, ist hinlänglich bekannt. Kaum ein Bundeskanzler prasste derart mit den Ausgaben für Werbung und Presseförderung wie Kurz.

Dieses Mal reichte die Kurz’sche PR-Maschinerie jedoch nicht mehr aus.
Seit Sonntag erhitzt der Facebookbeitrag mit Kurz‘ Aussage, das Virus komme mit dem Auto nach Österreich die Gemüter.

Das Social-Media-Team beendete das Facebookstatement noch mit einem lapidaren „Danke für deinen Beitrag!“.
Mittlerweile sind mehr als 6.000 – überwiegend wütende – Kommentare darunter zu verzeichnen.

Hier geht es zum Originalbeitrag auf Facebook:

Die Kritik an Kurz‘ Aussagen ist breit und die Wut ist groß. So beklagen sich die Österreicher auf der Seite des Bundeskanzlers darüber, dass sie grundlos auf ihren Urlaub verzichtet hätten, die PCR-Tests nicht aussagekräftig wären und überhaupt sei es Zeit für ihn, zurückzutreten.

FPÖ sieht sich bestätigt

Die FPÖ übte von Beginn an schärfste Kritik an den Corona-Maßnahmen des Kanzlers.
Jetzt reagierte sie sogar mit einem eigenen Video auf Kurz‘ Shitstorm: