Will sich auch von den Finten der Ärztekammer nicht unterkriegen lassen: Dr. Peer Eifler

„Fürchtet euch nicht vor dem Corona-Virus“: So lautet die Kernbotschaft des Bad Ausseer Mediziners Peer Eifler, für den der ganze Pandemie-Zirkus eine hochgespielte Angstmache ist. Mit dieser Meinung gegen die offizielle Ansicht hat der Mann jetzt das Ärztekammer-Ehrengericht am Hals.

Von Kurt Guggenbichler

Quasi-Berufsverbot nach kritischer Äußerung im Raum

Abweichende Meinungen von der Regierungsdoktrin in Sachen Corona-Virus würden in Österreich offenbar nicht mehr diskutiert, sondern verfolgt und verboten. Dieses Verhalten bezeichnete der Arzt Dr. Peer Eifler (60) als „faschistoid“, weshalb ihn seine Standesvertretung mit dem Ausschluss aus der Ärztekammer bedroht.

„Ich hätte mir schon erwartet, dass man das Gespräch mit mir suchen würde“, betont er beim Wochenblick-Gespräch in seinem Haus in Bad Aussee. Stattdessen jedoch teilte man ihm schriftlich mit, dass er sich zu gegebenem Zeitpunkt, den ihm die Ärztekammer (ÖAK) noch bekannt gegeben würde, vor dem Ehrenrat zu rechtfertigen hätte.

Zweifel an Gefahr – Maßnahmen-Rücknahme gefordert

Der Stein des Anstoßes für die ÖAK ist ein Interview, das Eifler dem Sender „oe24.TV“ Ende März gab, in dem er behauptete, dass es sich bei der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufenen Pandemie um eine ganz normale Grippewelle handelt, die aufgebauscht wird.

Dazu steht Eifler nach wie vor und er kann seine Behauptung auch gut begründen, würde sie auch jederzeit mit den Vertretern der Ärztekammer erörtern. Sämtliche bislang veröffentliche Fakten und Zahlen, die das Covid-19-Virus betreffen, seien Eiflers Worten zufolge nämlich falsch.

Aus diesem Grund verlangt er auch, die Zurücknahme der von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen, weil diese mit denen eines totalitären Staatssystems vergleichbar seien. Damit würden Freiheit und Sicherheit zerstört.

Mediziner mutmaßte hochgepushtes Krisenszenario

Darüber aber, so Eifler, sollten sich die Menschen mehr Sorgen machen als um das Corona-Virus, das zu einer hochgefährlichen Angelegenheit hochstilisiert worden sei. Mittlerweile glaubten die Menschen schon, dass es sich hierbei um einen zwischen Pest und Cholera angesiedelten Virus handele, ärgert sich der kritische Mediziner.

Als Eifler in dem TV-Interview noch behauptet hatte, dass es sich bei dem ganzen Corona-Wirbel um eine bewusst hochgepushte Krise handle, die schon im Vorjahr von der Bill & Melinda Gates-Fondation in New York beim „Event 201“ durchgespielt worden sei, dürfte  Ärztekammerpräsident Dr. Thomas Szekeres vollends Schnappatmung bekommen haben.

„Berufsrechtliche Vertrauenswürdigkeit“ auf dem Prüfstand

In seinem Tadelbief an den trotzdem noch „sehr geehrten Herrn Dr. Eifler“ befürchtet Österreichs „Oberarzt“, dass die „berufsrechtliche Vertrauenswürdigkeit“ bei seinem Bad Ausseer Kollegen möglicherweise nicht mehr gegeben sei. Das Schreiben liegt dem Wochenblick in voller Länge vor und hat es in sich.

Denn als Gründe dafür nennt der Ärztekammerpräsident nicht nur Eiflers Auftritt „als Arzt“ (no na!) in der TV-Sendung, sondern moniert auch Eiflers vermeintlichen Aufruf „zum zivilen Ungehorsam“ und seine Forderung nach „sofortiger Beendigung aller Maßnahmen durch die Bundesregierung.“

Bodenständig und kritisch: Dr. Peer Eifler in der Heimat im Ausseerland

Dr. Eifler: „Kritiker sollen mundtot gemacht werden“

Letzteres scheint für Eiflers Standesvertretung fast schon an Majestätsbeleidigung zu grenzen. Über so etwas müsse natürlich der Ehrenrat befinden, befand man bei der ÖAK, weshalb der Bad Ausseer Mediziner nun vors Tribunal geladen wird. Ein Datum wurde noch nicht genannt, seine persönliche Teilnahme sei allerdings erforderlich.

Auch wenn Eifler diesem Ehrengericht gelassen entgegenschaut, „beunruhigend ist das schon“, sagt er, „weil Kritiker damit mundtot gemacht werden sollen.“ Das erhärtet bei ihm auch den Verdacht, dass der entfesselte Pandemie-Zirkus einem vorgefassten Plan folge, um die Menschen in Angst und Abhängigkeit zu halten und die Globalisierung voranzutreiben.

Wer kritisiert, dem wird Aluhut aufgesetzt

Doch wer eine solche Möglichkeit auch nur in den Raum stellt, werde schnell als Verschwörungstheoretiker oder Corona-Verleugner stigmatisiert. Dass die Saat der Angst, die man geschürt habe, mittlerweile gut aufgegangen sei, zeige sich an der gestiegenen Zahl der Denunziationen, von dem ihm der Leiter einer großen Polizeiinspektion in Tirol berichtete, so Eifler.

Dort wäre man in letzter Zeit laufend mit Anzeigen von Bürgern gegen ihre Mitmenschen wegen Nichtbefolgung der Maskentragepflicht oder der Abstandhaltepflicht konfrontiert gewesen. Diese „Blockwartementalität aus der Nazi-Zeit“ würde jetzt wieder fröhliche Urständ feiern. Doch der Leiter der Polizeiinspektion, den Eifler gut kennt, sei den Anzeigen der Vernaderer nicht nachgegangen.

Widerstandskräfte: Angst als schlechter Ratgeber

Angst sei ein schlechter Ratgeber, auch in Sachen Corona, sagt Eifler, zumal diese bekanntlich alle Widerstandskräfte schwäche, auch die gesundheitlichen.

Die verordnete Quarantäne und Isolation mit ihren Folgen wie Vereinsamung, zu wenig Bewegung, viel zu vielem Essen und zu viel Medien-Konsum trügen zur Schwächung der Widerstandkräfte bei.

Gute Widerstandkräfte könne der Körper immer brauchen, vor allem dann, wenn – in einiger Zeit – ein anderes und verändertes Grippe-Virus die Weltbühne betritt, was zu erwarten sei. Geht dann alles wieder von vorn los?