Corona-Religion

Die Intelligenzbeleidigung durch die Impf-Propaganda will kein Ende nehmen. Auf Twitter sammeln sich unter dem Hashtag #allesindenArm Berichte über die Impfungen. Die Beiträge sind stets gleich aufgebaut: „Hallo, ich heiße soundso und bin geimpft.“ Aus Solidarität solle man sich auch impfen lassen. Was am reinen vorgeblichen Selbstschutz solidarisch sein soll, ist fraglich. Eine britische Studie hat bereits nachgewiesen, dass die Corona-Viren-Last bei Geimpften ebenso hoch ist, wie bei Ungeimpften. Die Impfungen führen nicht einmal den Angaben der Hersteller nach zu einer sterilen Immunität. Man kann also auch als Geimpfter andere Menschen anstecken. Die Anhänger der Corona-Sekte scheinen diesen Umstand einfach auszublenden und rühmen sich als Wissenschaftsversteher.

  • #allesindenArm Kampagne auf Twitter
  • 107.000 Impf-Gläubige sprechen Gebet für „Wissenschaft und Solidarität“
  • Absurde Solidaritätsbehauptung: Impfung schützt andere sowieso nicht, keine sterile Immunität
  • Impffanatiker rühmen sich als Wissenschaftsversteher

Es mutet skurril an, was unter #allesindenArm auf Twitter gepostet wird. Menschen, allen voran viele Prominente, stellen sich vor, erwähnen, dass sie geimpft sind und fordern andere dazu auf, sich aus Solidarität den Stich verpassen zu lassen. Laut Meedia.de wurden bis Montagabend 107.000 Tweets mit diesem Hashtag verfasst. Prominente sind ebenso vertreten wie Politiker, Organisationen und „normale“ Twitter-Nutzer. Initiiert wurde die Aktion vom Schauspieler Florian Hacke, der sich überrascht zeigte, dass der Hashtag derart viral ging. Befremdlich, ja sogar ein wenig beängstigend ist die Gleichförmigkeit der Beiträge. Man könnte meinen, man hätte es hier mit Mitgliedern einer Sekte zu tun, denen allen von ihrem Guru „eingeimpft“ wurde, das Gleiche zu schreiben…

Der deutsche Comedian Torsten Sträter verkündet, dass er sich trotz angeblicher Nadelphobie bereits dreimal hat stechen lassen. (Wer hier der Affe ist, mögen die Leser für sich entscheiden.)

Der „Deutschrapper“ Smudo meint, er habe sich schon „krasseres Zeug reingepfiffen“ als BioNTech. Er behauptet auch noch, dass ihm nichts davon geschadet hätte. Ist das wirklich wahr?

Ein gestochen solidarischer Pianist, Grüner und Unterstützer von „Fridays for Future“ fordert zum Impfen auf.

War die Wissenschaftsredakteurin Korinna Henning länger nicht in der Arbeit? Sie müsste doch wissen, dass die Impfung nicht vor einer Infektion und auch Übertragung der Krankheit schützt. Dabei ist sie eine derjenigen, die den NDR-Podcast zu Corona mit Christian Drosten führen. Sie hat ihm offenbar nicht zugehört, denn auch er sprach schon davon, dass es keine Pandemie der Ungeimpften gibt und Geimpfte ansteckend sind.

Auch Politiker sind mit von der Partie. So lässt die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) die Chance nicht verstreichen, darauf hinzuweisen, dass sie brav doppelt geimpft ist und sich auf den dritten Stich sogar schon freut – womit sie ganz sicher den Booster meint. Auch sie versteht die Bedeutung des Wortes „solidarisch“ ganz offensichtlich nicht oder weiß noch nicht, dass sie als Geimpfte andere Menschen genauso infizieren kann, wie Ungeimpfte.

Auch ihr SPD-Kollege Simon Geiß teilt mit, dass er frisch „geboostert“ wurde.

Und noch ein SPD-Politiker: Thomas Losse-Müller lässt wissen, dass er zweifach gespritzt wurde, und auch, dass er Ministerpräsident von Schleswig-Holstein werden möchte. Auch er hat nicht verstanden, dass es Freunden und Verwandten nicht hilft, wenn man sich impfen lässt. Es ist ein reiner Selbstschutz – wenn überhaupt.

Die Feuerwehr München ist ein wenig dezenter und meint, man solle doch überlegen, wie man seinen „Teil zur Entlastung“ beitragen kann. „Entlastung“? Etwa die Hälfte der im Krankenhaus zu behandelnden Covid-Patienten ist geimpft.

Der Beitrag der Berliner Öffis deutet an, was sehr bald Realität sein wird. Für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wird die Impfung wohl zur Voraussetzung werden. Dann heißt es endgültig: Willkommen in der Impf-Apartheid! 

Nutzerin Tina führt einen Gendeffekt an, der sich auf ihre Gesundheit und Lebenszeit negativ auswirke. Sie ist geimpft, ihrem Twitter-Profil zufolge bereits doppelt. Sie betont, dass Wissenschaft und Solidarität der Weg aus der Pandemie seien. Allerdings ist zu befürchten, dass sie mit Wissenschaft das meint, was im Mainstream oft vollkommen sinnverdreht als solche verkauft wird. Und wie war das mit den nicht-impfbaren Risikogruppen?

Der folgende Beitrag lässt darauf schließen, dass die Impfwut unter den Bürgern eine enden wollende ist. Ein Arzt teilt mit, dass er Impfdosen entsorgen musste und fragt, warum Menschen erst aus Schaden klug werden. Wahrscheinlich stellen sich diese Frage auch all diejenigen, die gesund waren, sich impfen haben lassen und jetzt mit Nebenwirkungen und Schäden zu kämpfen haben.

Der Initiator der Aktion #allesindenArm, der Schauspieler Florian Hacke, scheint selbst überrascht vom extremen Echo auf Twitter.

Auch kritische Stimmen melden sich. Der Aufdecker-Journalistin Aya Velázquez ist ein eigenartiger Umstand aufgefallen, der durchaus eine gewisse Komik birgt. Sie stellt fest, dass die Postings wirken, als wären sie von Computerprogrammen, sogenannten Bots, verfasst worden. Womöglich hat sie damit sogar recht?

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