Die Statistiken der Sterbefälle in Wien und in der Steiermark ergeben keine signifikante Übersterblichkeit für die ersten beiden Monate der behaupteten Corona-Pandemie. In Wien meldete die Statistikbehörde, dass man sich innerhalb der normalen Prognose ohne Corona befände, ähnliche Aussagen kommen aus der Landessanitätsdirektion der Steiermark.

Die Wiener Statistikbehörde MA 23 wertete alle verfügbaren Daten bis Ende April aus. Demnach wäre bislang keine Übersterblichkeit durch die vorgebliche Corona-Pandemie feststellbar. Brisant: Diese Feststellung gelte nicht nur für junge Menschen sondern auch für die Bevölkerungsgruppe über 65 Jahren. Abteilungsleiter Himpele erklärte, dass die Frage der Übersterblichkeit im Nachhinen eine der wichtigsten Kennzahlen wäre. Zudem entsprächen die Todeszahlen der zuvor angestellten Prognose für 2020.

Keinerlei Auffälligkeiten in der Steiermark

Auch aus der Steiermark kam eine ähnliche Meldung. Die Landessanitätsdirektorin Ilse Groß erklärte, dass auch während der Krise nicht mehr Menschen sterben würden wie sonst auch. Das läge an der Altersstruktur des Bundeslandes. Zwei bis fünf Personen pro Tag wären jedenfalls auch ohne Corona verstorben.