Die Kinder sind die großen Leidtragenden einer verfehlten Corona-Politik. Zuerst machte man sie zum (unbelegten) Sündenbock für ein diffuses Infektionsgeschehen und kappte zeitweise den Präsenz-Unterricht, dann knüpfte man die Rückkehr an die Schule an Corona-Testpflichten. Bereits das ganze Schuljahr verlangt man von den Jüngsten zudem, den ganzen Tag lang Gesichtsmasken zu tragen – und das, obwohl das Coronavirus für Kinder weitgehend ungefährlich ist und diese auch keinen besondere Rolle bei der Verbreitung desselben spielen. 

Die ständige Maskentracht und der vielfältige Zwang schlägt den Kinderseelen enorm auf die Psyche. Experten schlugen bereits vor Monaten Alarm, weil immer mehr Kinder Symptome einer Depression zeigten, jedes sechste Schulkind angab, regelmäßig sogar an Suizid zu denken. Mehrere Gerichte in Deutschland kippten Maskenpflichten an Schulen mit dem Hinweis auf eine Gefährdung des Kindeswohls, beriefen sich dazu auf Gutachten mehrerer anerkannter Experten. Aber die Politik mutet den Schülern den Zwang weiter zu – und so ergreifen mutige Eltern die Initiative, um dagegen zu protestieren.

Kreative Aktion soll zum Nachdenken anregen

Eine solche eindrucksvolle Aktion fand zu Monatsbeginn in Böhmenkirch im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg statt. Angetrieben von der Sorge um ihre Kinder und das Wissen um das vielfache Leid, das ihnen angetan wird stellten sie im Ortszentrum hölzerne Aufsteller weinender Kinder auf – garniert mit Botschaften über die Sorgen und Ängste, die die Jüngsten gerade plagen.

Das Ziel war, zum Nachdenken anzuregen und eben überhaupt erst auf das in der öffentlichen Debatte gerne unter den Teppich gekehrte Leid der Kinder aufmerksam zu machen. Aber der Bürgermeister hatte damit keine Freude – und unterstellte, dass eher die Eltern als die Kinder ein Problem mit den Masken hätten. Sein eigener Sohn, so der Ortschef der 5.500-Seelen-Gemeinde, habe diese sogar „freiwillig“ in der Pause aufgesetzt.

Üble Hetze in der Lokalpresse

Immerhin gestand der Bürgermeister den protestierenden Eltern das Recht auf freie Meinungsäußerung zu. Nach ein paar Tagen wurden die Aufsteller aber dennoch entfernt. Viel übler war dabei der Verriss der Aktion durch die lokale Presse. Ein Meinungsartikel malte den Teufel an die Wand, sprach von einem „schlechten Maischerz, der auch noch zu Unzeiten“ komme, weil die örtliche Inzidenz hoch sei.

Eine frühe Öffnung führe angeblich in anderen Ländern wie Indien dazu, dass Menschen nicht einmal mehr ins Krankenhaus kämen, sondern täglich zu Tausenden auf der Straße stürben – übrigens eine Behauptung, die sich nicht belegen lässt. Er versuchte die Mut-Eltern in seiner Kolumne niederzumachen: „Spätestens, wenn Ihr Kind auf der Intensivstation liegt, werden die Protest-Eltern vermutlich nicht mehr sagen ‚Runter mit der (Sauerstoff-) Maske!'“, so die unfassbare Entgleisung des Kommentators in der „Geislinger Zeitung“ (Printausgabe).

Das hier sind die Bilder der Aktion (durchklicken mittels Pfeiltasten):

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