Der deutsche Staat scheint immer weniger bereit zu sein, Widerrede zu von oben herab verordneten Corona-Dogmen zuzulassen. Dies verspürte am Montag der bekannte HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann. Als Vorwand diente derselbe wie beim österreichischen Arzt Dr. Peer Eifler: Er solle Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt haben, ohne die Patienten zu untersuchen.

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg führte deshalb in den Praxis-Räumlichkeiten des hinsichtlich der Corona-Maßnahmen sehr aktiven Kritikers Schiffmann eine Hausdurchsuchung durch. Diese Maßnahme kam dahingehend überraschend, weil sowohl Ärztekammer als auch Approbationsbehörde noch am Vortag geäußert hatten, keine Handhabe gegen Schiffmann zu haben. Darüber hinaus hatte die Berufsärztekammer ein berufsgerichtliches Verfahren gegen Schiffmann bereits eingestellt, wo es um Atteste zur Maskenpflicht ging. Man gab öffentlich zu, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass Schiffmann keine sorgfältige Prüfung der Fälle durchführe. 

Droht Ruhen der Approbation?

Bei der Staatsanwaltschaft sieht man das offensichtlich anders oder erhielt eine Weisung, das anders zu sehen. Eine laufende Ermittlung bringt wiederum die Ärztekammer ins Spiel. Mit dieser Begründung kann in Deutschland bis zur Klärung strafrechtlicher Vorwürfe das Ruhen der Approbation angeordnet werden. Neben den Attesten wird gegen Schiffmann wegen angeblichen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Der Arzt tritt regelmäßig auf eigenen und fremden Kundgebungen wie „Querdenken“ auf und informiert die Teilnehmer über seine medizinische Sichtweise zur Corona-Krise. Dabei thematisierte er auch immer wieder die Gefahren des Maskentragens für junge Menschen, die seiner Meinung nach im Extremfall sogar zum Tod führen können.

Schiffmann bekräftigt Fachmeinung

Schiffmann bekräftigte in einem aktuellen Video seine Fachmeinung: „Ich kann jedem nur empfehlen, keine Masken zu tragen weil sie nicht gegen die COVID-19 Erkrankung schützen und die Studienlage eindeutig zeigt, dass die Masken gefährlicher sind als ihr Nutzen.“ Seit Einführung der Masken hätten die Atemwegserkrankungen zugenommen, ebenso Krankheitsbilder wie die Maskendermatitis. Seiner Ansicht nach würde sich jeder Arzt schuldig machen, der bei dieser Faktenlage keine Atteste ausstellt.

Widerwärtiges Verhalten der etablierten Medien

Die wie so häufig gleichgeschaltet auftretenden etablierten Medien finden es inzwischen unterhaltsam, Schiffmanns Arztpraxis mit einem Wortspiel herunterzumachen, indem sie ihn als „Schwindel-Arzt“ titulieren. Dies ist insofern zwar korrekt, weil Schiffmann Spezialist für Schwindelanfälle ist – doch die Doppeldeutigkeit wird häufig und gerne ausgenutzt und Missverständnisse werden billigend in Kauf genommen.