Ärztekammer verfolgt Mediziner: Schulärztin wegen Meinung zur Impfpflicht gekündigt

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Ärztekammer verfolgt Mediziner: Schulärztin wegen Meinung zur Impfpflicht gekündigt

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Der Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres ist ganz auf Eskalation getrimmt. Unlängst machte er klar, dass er “ungeimpften” Ärzten die Zulassung entziehen will und drohte solchen, die über die Nebenwirkungen aufklären, ein Disziplinarverfahren an. Gegen diese Repressions-Versuche regte sich allerdings Widerstand in der Ärzteschaft. Statt sich brav und untertänig der Knebelverordnung zu unterwerfen, erhoben 200 Ärzte ihre Stimme in einem offenen Brief (Wochenblick berichtete). Darunter auch Maßnahmenkritikern bekannte Mediziner, wie Dr. Maria Hubmer-Mogg, DDr. Christian Fiala und Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen. Letzterer wurde von der MedUni bereits gekündigt (Wochenblick berichtete). In den sozialen Medien geht nun ein Video viral, in dem Dr. Doris Koschier telefonisch mitgeteilt wird, dass sie ihre Stelle als Schulärztin verlieren soll. Dies geschehe auf Betreiben der Ärztekammer. Grund dafür ist, dass sie den offenen Brief ebenfalls unterzeichnet hatte.

Wegen anderer Meinung zur Impfpflicht gekündigt

Die Medizinerin Dr. Doris Koschier ist als Schulärztin in Klagenfurt tätig und derzeit karenziert. Auch sie unterfertigte vor kurzem den offenen Brief an Kammerpräsidenten Szekeres. Sie erhielt nun einen Anruf der Bildungsdirektion. Im Gespräch wurde Dr. Koschier erklärt, dass ihr die Kündigung als Schulärztin bevorstehe. Dies geschehe auf Betreiben der Ärztekammer, die an die Bildungsdirektion mit diesem Kündigungs-Wunsch herangetreten sei. Das Video des Gespräch ging in den Sozialen Medien schnell viral. “Ich bin überzeugt davon, dass ich aufgrund meiner Meinung zur Impfpflicht und dem Impfen von Kindern und Jugendlichen gekündigt wurde“, kommentierte Dr. Koschier das unterdrückerische Vorgehen ihrer Standesvertretung in einem Interview.

Ärzte wehren sich gegen Kammer-Diktat

Die Ärzte warfen Szekeres in dem Brief vor, gegen die “Grundprinzipien der evidenzbasierten Medizin und der ärztlichen Behandlungsfreiheit zu verstoßen” und “diktatorisch” festzulegen, wie ärztliche Berufspflicht zu definieren sei. Damit verliere der ganze Berufsstand die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit. Das sei problematisch, weil die Datenlage hinsichtlich der Effektivität und Sicherheit der verfügbaren Gentechnik-Seren keineswegs einheitlich und eindeutig ist. Es zeige sich, dass diese keinen vollen Schutz gegen Ansteckung oder Weitergabe bieten. Die absoluten Effekte seien “allenfalls marginal” und es gebe auch keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Impfquote und Inzidenz.

Hände weg von unseren Kindern

Sie habe schon lange damit gerechnet, dass sie ihre Stelle nicht mehr werde antreten können, erklärt die Ärztin. Sie wisse auch nicht, ob sie das überhaupt noch gewollt hätte. „Denn Kinder oder Jugendliche zur Impfung zu beraten, oder sie überhaupt zu impfen, geht gegen meine Moral. Jeder Erwachsene soll und kann sich gerne impfen lassen, wenn es seine Entscheidung ist, aber unseren Nachwuchs darf man nicht zwingen sich zu impfen”, mahnt die couragierte Ärztin.

“Ich bin grundsätzlich nicht gegen die Impfung, allerdings aber sehr gegen die Impfpflicht. Deswegen bin ich auch bei den Demonstrationen in Klagenfurt immer anwesend und war auch schon in Wien dabei. Denn ich bin der Meinung: ‘Hände weg von unseren Kindern‘. Wir sind alle geschlossen gegen die Impfpflicht, aber nicht gegen die Impfung”, macht die Medizinerin klar, dass sie keine grundsätzliche „Impfgegnerin“ ist.

Ärztekammer kann Bildungsdirektion keine Weisung erteilen

Für die Bildungsdirektion kommentierte die Bildungsdirektorin Mag. Isabella Penz den Vorfall: “Seitens der Bildungsdirektion werden rechtliche Schritte überprüft. Die rechtliche Prüfung erfolgt auch im Hinblick einer Verletzung von Persönlichkeitsrechten gegenüber unserer Mitarbeiterin. Unsere Vorgehensweise ist bundesweit mit dem Ministerium abgestimmt. Generell ist zu sagen, der Ärztekammer Präsident kann der Bildungsdirektion keine Weisung erteilen”.

Das Video des Gespräches von Dr. Koschier mit der Bildungsdirektion:

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