Aktuelle Ausgabe: “Von Fucking bis Hühnergeschrei”

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Oberösterreichs sonderbare Ortsnamen

Aktuelle Ausgabe: “Von Fucking bis Hühnergeschrei”

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Der Erleichterungsseufzer der Bewohner von Fucking über die bevorstehende Umbenennung ihres Ortes, der ab 1. Jänner Fugging heißen wird, ist bis Linz zu hören. Damit dürfte endlich wieder Ruhe einkehren in der kleinen Innviertler Siedlung im Grenzgebiet zu Bayern, die in den letzten Jahren häufig in den Schlagzeilen war.

In der benachbarten Gemeinde Tarsdorf, zu der der Ortsteil Fucking gehört, glaubt man auch den Grund für die Verschlossenheit der dort lebenden Menschen zu kennen. Sie sind verärgert wegen der ungewollten Aufmerksamkeit, die Fucking wegen seines Ortsnamens schon seit Jahren erregt, erzählt ein Passant in der Nähe der Tankstelle eher zögerlich. Auch er möchte von dem leidigen Wirbel um den Namen des Ortes nichts mehr hören und freut sich, dass dieser nun in „Fugging“ umbenannt wird.

Viele Schaulustige

In der Vorwoche wurden die neuen Orts­tafeln mit der neuen Schreibweise des Ortes bereits installiert, offiziell ist das Ganze ab 1. Jänner nächsten Jahres. Damit dürften nun nicht nur das Gerede um den Ort, sondern auch die vielen Diebstähle der Ortstafeln ein Ende haben.

Denn wegen der englischen Lesart dieses urbairischen Ortsnamens Fucking waren diese Tafeln gefragte Souvenirs, vor allem, nachdem sich der Name erst in den ausländischen Medien und daraufhin in den sozialen Netzwerken verbreitet hatte und die Diskussion darüber explodierte.

Seitdem reisten scharenweise Touristen an, um sich vor den Ortstafeln knipsen zu lassen. Sehr oft nahmen diese die Schilder bei ihren Besuchen gleich mit, indem sie sie mit Brachialgewalt abmontierten. Noch öfter wurden sie in Nacht- und Nebelaktionen entfernt.

Top-Themen und interessante Artikel der aktuellen Ausgabe

  • Zum Geleit: Seit Corona haben Tod und Leid zwei Klassen
  • Österreich und die Welt: „Corona-Sprechstunde” führte zu Polizeiaufmarsch
  • Wochenthema: So ausgefallen sind unsere Ortsnamen
  • Interview: „Die Unmenschlichkeit gegenüber Alten und Angehörigen soll enden“
  • Aus der Heimat: Hohe Landesförderung für “Ermutigungsprojekt” – Steuergeld für linke Politikaktivisten
  • Heimatreportage: Hotel Greif: Neues Haus ist für die alten Welser noch ein ungewohnter Anblick
  • Mediathek: Wenn man dem Bürger die Angst vortheatern muss
  • Unsere Leute: Andreas Rabl wollte etwas bewegen für die Welser und hat es angepackt

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