Als Geimpfter reif für die Insel: Aber in Wien nur mit PCR-Test

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Freiheit die sie meinen

Als Geimpfter reif für die Insel: Aber in Wien nur mit PCR-Test

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Vom 17. bis 19. September findet – nach dem 1. Mai – das zweite Hochfest der österreichischen Sozialdemokratie statt, das Wiener Donauinselfest. Doch heuer dürften die Genossen in der Hauptstadt den Bogen etwas überspannt haben. Denn wegen Corona gibt es ein strenges Regime und selbst Geimpfte müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, damit sie das Fest besuchen dürfen.

  • Beim Wiener Donauinselfest müssen auch Geimpfte einen negativen PCR-Test vorweisen
  • Viele Bürger fragen sich, wieso dann überhaupt für die Impfung geworben wird
  • “Für Geimpfte ist die Pandemie vorbei…”: Große Worte des Kanzlers, die sich als unwahr herausstellen
  • Zahlen aus Israel zeigen, dass Geimpfte häufig hospitalisiert werden müssen

Wer bisher den Versprechungen der Politik erlegen ist und sich seine mutmaßliche „Freiheit“ mit einem Pieks erkaufen wollte, dürfte langsam ins Zweifeln kommen. Denn: Wo bleiben die Versprechungen? So wie etwa aus dem Impfwerbevideo der Österreichischen Gesundheitskasse: „Baby lass uns impfen … denn wir sind jetzt frei“.

Aber für eine läppische Million Euro, die das Motivationsvideo für den Freiheitsstich gekostet hat, darf man sich halt nicht zu viel erwarten. Die Impfung scheint sich nämlich keineswegs als der, von Bundeskanzler Sebastian Kurz gepriesene „Game Changer“ zu erweisen. Auch des Kanzlers Verkündigung von Mitte Juli („Für jeden, der geimpft ist, ist Pandemie vorbei“), scheint das Papier nicht wert, auf welches sie von, mit Inseraten und Corona-Hilfen gekauften Mainstream-Postillen gedruckt wurde.

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Negativer PCR-Test und Kartenverlosung

Zwar ist das Donauinselfest naturgemäß eine Freiluftveranstaltung, dennoch ist die Besucheranzahl begrenzt. Wer also Karten haben möchte, muss sich zuvor anmelden und hoffen, dass er bei der Verlosung Glück hat und welche bekommt. Aber auch dann ist ein Besuch alles andere als fix. Denn selbst dann gibt es noch Regeln zu beachten. So darf das Festivalgelände nur mit einen negativen PCR-Test betreten werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf – für Kinder gehen auch 72 Stunden. Ein gültiger Antigen-Test reicht nicht. Das gilt auch für geimpfte Personen. Dies stößt bei vielen Bürgern nicht wirklich auf Verständnis und wirft zu recht die Frage auf, was die Impfung dann eigentlich bringt, wenn die Politik ihre „Freiheitsversprechen“ dermaßen schnell ad acta legt.

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Druck und Panikmache

Ist dies ein Eingeständnis, dass auch die Mächtigen die Impfung für wirkungslos halten? Denn wie sonst sollte man die Testregeln für das Donauinselfest verstehen? Dennoch hält die Regierung weiterhin an ihrer Erzählung von der alles selig machenden Impfung fest. Weiterhin wird versucht, Druck auszuüben und Menschen zum Impfen zu zwingen. Dies zeigt sich nun auch im Zuge der Bundesländer-Tour des Sonnenkanzlers. Wie in Medien berichtete wurde, bemühten Sebastian Kurz und der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter dazu auch die alten und abgedroschenen Phrasen aus dem vergangenen Jahr.

So wurde abermals mit der Einführung der 1-G-Regel in der Nachtgastronomie gedroht, sollte die Impfrate bei Jugendlichen nicht steigen. Und Platter war sich sogar nicht zu schade, das Gespenst der Intensivbetten wieder auszupacken. „Als eine mögliche Maßnahme in diesem Bereich könnte die 1-G-Regel gelten, um jedenfalls zu verhindern, dass unsere Krankenhäuser im Herbst und Winter wieder in eine Situation wie im vergangenen Jahr kommen“, so der Landeshauptmann. Jedenfalls sollte dem letzten Bürger mittlerweile klar sein, dass es nicht um die Gesundheit geht. Und klar geworden ist auch: Traue keinem Politiker – zumindest nicht weiter, als man die Spritze zu werfen vermag.

Ein Blick nach Israel

Dabei hätte eine Betrachtung der Lage in Israel die Situation durchaus aufhellen können. Doch nachdem Benjamin Netanjahu als Regierungschef abgetreten ist, fehlt dem österreichischen Kanzler wohl die führende Hand und die richtige Einflüsterung. Denn schon seit dem Sommer hat man dort, trotz hoher Impfrate, mit stark steigenden Zahlen zu kämpfen. Und ein großer Anteil der Corona-Infektionen und damit einhergehenden Hospitalisierungen betreffen in Israel Geimpfte.

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