Corona-Betrüger: 145.000 Euro Soforthilfe abgezockt

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Kein Einzelfall!

Corona-Betrüger: 145.000 Euro Soforthilfe abgezockt

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Ein 30-jähriger Neuköllner hat von der Investitionsbank Berlin unrechtmäßig 145.000 Euro Corona-Hilfe erschlichen. Er wurde bei einer Razzia am Dienstag von der Polizei festgenommen. 

Zusammen mit einem ebenfalls verdächtigen ehemaligen Geschäftspartner hat er für seinen nicht mehr betriebenen Edelmetallhandel Zuschüsse über das Soforthilfeprogramm beantragt – und bekam diese auch ausgezahlt.

Zudem soll er mehrere Hartz-IV-Empfänger dazu gebracht haben, unternehmerische Tätigkeiten vorzutäuschen und Soforthilfe zu beantragen. Auch diese haben daraufhin Geld von der Investitionsbank Berlin erhalten.

Die Ermittlungen gegen den Mann dauern an. In insgesamt 15 Wohn- und Geschäftsräumen wurden zu diesem Zweck umfangreiche Beweismittel gesammelt. Zudem wurden schon vorher von der Staatsanwaltschaft Vermögenswerte im Wert von 200.000 Euro beschlagnahmt.

Kein Einzelfall

Dass Kriminelle von der Corona-Situation profitieren ist nichts Neues. Außerdem herrscht noch Unklarheit darüber, wie viele der Corona-Hilfe-Empfänger die Gelder überhaupt berechtigterweise erhalten haben.

In Berlin bekamen beispielsweise 207.000 Unternehmer Soforthilfen genehmigt. Ex-Finanzsenator Nußbaum geht allerdings davon aus, dass nur 170.000 Unternehmer tatsächlich ein Anrecht auf die Zuschüsse gehabt haben sollen.

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