Corona-Demos: Mainstream schweigt zu Festnahme-Orgien

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Einseitige Medienberichterstattung besonders auffällig

Corona-Demos: Mainstream schweigt zu Festnahme-Orgien

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Im ganzen deutschsprachigen Raum fanden sich am Samstag Bürger zu Protesten gegen überzogene Corona-Maßnahmen ein. Ebenfalls am Werk: Die üblichen Verdächtigen aus Funk, Fernsehen und Blätterwald, die wieder einmal ihre eigene Wahrheit konstruieren. 

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Wie Wochenblick noch am Samstag berichtete, gingen die Ordnungskräfte teilweise mit überbordender Strenge gegen unbotmäßige Regierungskritiker vor. Im Netz kursieren Videos, wie auch ehemalige DDR-Bürgerrechtlerinnen einfach davon getragen werden. Eine Aktivistin und Videojournalistin wurde sogar von linksextremen Chaoten angegriffen – von gleich mehreren Polizisten am Boden fixiert wird dann aber die zierliche Frau!

Zweierlei Maß in der Berichterstattung über Demos

Während Bürger diese Szenen minutiös dokumentierten, fehlte das genaue Hinschauen etablierter Medien, die sonst aus jedem Zehn-Meter-Spurt systematische Hetzjagden herbei schwafeln. Die haben sich aber in dieser Krise vom Auftrag, den Mächtigen auf die Finger zu schauen, längst verabschiedet. In einem Einheitsbrei schimpfen sie stattdessen auf vermeintliche “Verschwörungstheoretiker”, “Impfgegner” und “Rechtsextreme”.

Die Gewalt gegen Demonstranten sparen sie dabei ebenso aus wie völlig unverständliche Verhaftungen von Menschen, die ihre Bürgerrechte verteidigen möchten. Obwohl: ganz schweigen sie ja auch nicht. Immerhin schreibt die Krone alleine über die Verhaftung von Oliver Pocher, der offenbar Demonstranten verbal bepöbelte. Und der ORF, der penibel genau achtet, Teilnehmer möglichst schlecht aussehen zu lassen, schreibt von angeblicher Polizeigewalt – in Warschau. Ist ja auch in Polen, einem ‘bösen, rechten Schurkenstaat’.

Schaffung fingierter Realitäten und Gefahren

Vor dieser Inszenierung einer ‘Lückenpresse’ in Reinkultur ist es vielleicht gar nicht einmal mehr verwunderlich, weshalb die unschönen Szenen in Deutschland geschehen können. Denn die übertriebene Härte des Einsatzes geht vermutlich nicht primär auf die Kappe des normalen Beamten von nebenan. Im besten Fall folgt er den Befehlen politisch motivierter Vorgesetzter. Und wenn er aus freien Stücken fester zupackt, wurde er vielleicht selber von weitgehend gleichgeschalteten Mainstream-Medien erst aufgehetzt.

Dass manch ein Polizist aber lieber offenen Diskurs mit den Protestgängern suchen würde, als friedliche Demonstranten niederzuringen, zeigte kurioserweise ein Beamter in Berlin, der wegen seiner unaufgeregten Diskussion mit einem Demoteilnehmer zu dessen Thesen zum Hit im Netz wurde. Vielleicht fänden sich ja in derselben Hundertschaft auch noch Beamten, die lieber den Helm abnehmen und mitmarschieren würden, wenn sie im “freiesten deutschen Staat aller Zeiten” nicht ihre Stelle riskierten.

Die Furcht vor dem Scherbengericht

Diejenigen, die sich trauen, ihre Stimme zu erheben, sitzen entweder fest genug im Sattel, stehen knapp vor der Pensionierung oder können es sich wegen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Unabhängigkeit leisten, aufzubegehren. Diese Feststellung stimmte bereits vor über zehn Jahren, als Thilo Sarrazin sich erst gegen Ende der politischen und beruflichen Laufbahn leistete, sich über Zustände im Lande zu ereifern. Zum Geächteten wurde er zwar dennoch – nur es zerstörte ihn nicht.

Für das Establishment ist so etwas immer praktisch. Gerade wenn sie lästige Stimmen wie Xavier Naidoo – man mag von manchen seiner Theorien halten, was man will – einem Scherbengericht unterziehen, das derjenige aufgrund seiner Popularität wirtschaftlich trotz versuchten Konzertverboten und Ausbootungen bei anderen Formaten überlebt, hat das ganze Schauspiel einen tieferen Sinn. Dieser lautet: Bestrafe einen, erziehe hunderte.

Mut zum Widerstand ist eine alte Tugend

Für Leute, die für 1.500 Euro im Monat schuften müssen, um die Familie mehr schlecht als recht über die Runden zu bringen, ist es nämlich ein hoher Einsatz. Das Risiko, aufgrund irgendwelcher Antifa-Denunziations-Portale den Job zu verlieren oder auch nur die Reifen aufgestochen zu bekommen, kann ganze Existenzen bedrohen. Viele flüchten sich dann lieber in die Online-Kommentarspalten und verlieren den Mut zum Protest auf der Straße.

Glücklicherweise neigen die Menschen im deutschsprachigen Raum aber nicht nur zu Demut, Fügung und vorauseilender Regeltreue. Denn wie die Geschichte beweist, wusste man vom Teutoburger Wald über die Bauernkriege und Hofers Schützentruppe bis hin zu den Leipziger Montagsdemos stets, sich unliebsamen und schrecklichen Herrschern und Systemen entgegen zu stellen – und diesen im äußersten Ernstfall die Macht zu nehmen.

Die schweigende Mehrheit auf die Straße bringen

Heutige Waffen sind zum Glück nicht mehr Schwert und Gewehr: sondern Demo-Schild, Stimmbänder, Kugelschreiber und Wahlzettel. Und genau deshalb sind die gegenwärtigen Proteste gegen den verordneten Corona-Wahnsinn ein Segen. Denn selbst gehorsame Journalisten werden den gerechten Zorn eines veräppelten Volkes irgendwann nicht mehr totschweigen, niederschreiben oder mit dem Nimbus des Unberührbaren belegen können.  Es braucht mutige Bürger, die friedlich und bestimmt ihren Unmut zum Ausdruck bringen.

Es geht also weniger darum, ob man alle Inhalte anderer Teilnehmer teilt: Das wichtige ist bei Massenprotesten immer ein gemeinsames Ziel – der Rückeroberung unserer Freiheit, unserer Grundrechte und unserer Würde. Metapolitische Mitnahmeeffekte bilden sich erst zu einem späteren Zeitpunkt heraus. Aber es ist wichtig, sich mit seinem Gesicht gegen all den Irrsinn zu stellen: Denn wenn die schweigende Mehrheit sähe, wie zahlreich sie eigentlich ist, würde sie aufhören zu schweigen und sehen, wie mächtig sie ist.

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