Corona-Krise schlägt auf die Psyche: Suizide könnten stark zunehmen

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Schon im Frühjahr mehrere Suizidversuche in der Steiermark

Corona-Krise schlägt auf die Psyche: Suizide könnten stark zunehmen

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Die Corona-Krise führt nicht nur zu einer schweren Wirtschaftskrise, laut Experten nehmen auch psychische Probleme wie Depressionen stark zu. 1.113 Personen starben in Österreich 2019 durch Selbstmord oder Selbstbeschädigung. Die Zahl der Suizidversuche wird um ein Mehrfaches höher eingeschätzt.

Nicht selten spielen psychische Erkrankungen, wie Depressionen, Psychosen, Sucht oder Persönlichkeitsstörungen, dabei eine Rolle. Häufig sind aber auch Einsamkeit und Existenzängste der Grund.

Experten befürchten, dass mit der Dauer der Corona-Pandemie die Zahl der Depressionen oder jener, die aufgrund von Einsamkeit oder Existenzängsten keinen Ausweg mehr sehen, stark ansteigen könnte.

So berichtet etwa die psychosoziale Beratungsstelle in der Steiermark, dass der Herbst, in dem Depressionen zunehmen, und zugleich die Pandemie eine gefährliche Kombination darstellen. Laut der steirischen Beratungsstelle gab es bereits im Frühjahr mehrere Suizidversuche und auch eine Selbsttötung.

Derzeit lasse sich aber noch nicht wirklich abschätzen, wie sich die Krise auswirkt. Auch eine repräsentative Studie der psychosozialen Dienste Wien zeigt, dass sich bei 27 Prozent der Wiener die psychische Gesundheit während Corona verschlechtert hat. Von jenen Wienern, deren psychische Gesundheit schon vor der Krise angeschlagen war, ist die Situation für mehr als die Hälfte (56 Prozent) noch schlimmer geworden.

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