Coronavirus: Erster Fall auf Migranten-Insel Lesbos

Verdachtsfälle auch in Asylcamp

Coronavirus: Erster Fall auf Migranten-Insel Lesbos

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Nun ist offiziell, was zahlreiche Beobachter schon vor Tagen vermutet hatten: Auf der mit Migranten überfüllten griechischen Insel Lesbos wurde der erste Coronavirus-Fall bestätigt. 

Die Sorge ist groß, dass sich der neuartige Virus COVID-19 auf der kleinen Mittelmeer-Insel massiv und vor allem rasant ausbreiten könnte.

27.000 Migranten wollen weiterziehen

Aktuell werden drei weitere Verdachtsfälle bei den Migranten untersucht. Eine 40-jährige Inselbewohnerin soll bisher mit dem Coronavirus infiziert sein. Auf Lesbos leben derzeit circa 27.000 Migranten.

Für Asyl-NGO-Mitarbeiter wäre ein Ausbruch des Virus “eine Katastrophe”. Durch griechische Behörden und aus inoffiziellen Quellen der EU wurde der Erkrankungsfall nun bestätigt.

Österreichischer Grenzschutz als Absicherung

Der Migrationsdruck in Griechenland steigt von Stunde zu Stunde. Sollte die griechische Grenze aufbrechen, solle „als letztes Mittel“ die österreichische Grenze geschützt werden. Die Petition bittet daher die Regierung von Österreich:

„Bitte treffen Sie bereits jetzt alle nötigen Maßnahmen, damit die Sicherheit und Ordnung an der österreichischen Grenze gewährleistet werden kann und illegale, rechtswidrige Übertritte unterbunden werden.“

Wochenblick-Leserschaft als Initiator

Den Anstoß für die Petition lieferten hunderte Zuschriften an die „Wochenblick“-Redaktion. Unzählige Leser äußerten ihre Sorge, dass Sebastian Kurz dem medialen und politischen Druck nicht standhalten würde. Daher wollte man ein Zeichen setzen, damit der Kanzler sein Versprechen, dass „sich 2015 nicht wiederholen“ werde, einhalten könne. „Wir wollen Kurz den Rücken stärken,“ schreibt eine Leserin.

Der „Wochenblick“ versteht sich seit Beginn als Zeitung, die das Ohr beim Leser hat. Daher hilft die Redaktion nun mit, das vielfach geäußerte Leseranliegen in die Tat umzusetzen. Auf www.Grenzschutz.at kann nun ab sofort unterschrieben werden.

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