Demo-Organisator: Stehe nur vor Gericht, weil ich der lauteste Kritiker bin

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Vom eigenen Landeshauptmann angezeigt

Demo-Organisator: Stehe nur vor Gericht, weil ich der lauteste Kritiker bin

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Morgen muss sich der regierungskritische Demo-Organisator Martin Rutter vor Gericht verantworten. Der Vorwurf gegen ihn ist heftig: Verhetzung! Doch wie kam es dazu? WOCHENBLICK fragte exklusiv bei Martin Rutter nach.

Am Samstag wurde Martin Rutter gleich vor der großen Freiheitsdemonstration in Wien festgenommen. Morgen muss er sich wegen eines Facebookbeitrags vor Gericht verantworten.

Herr Rutter wie kam es am Samstag zu Ihrer neuerlichen Festnahme?

Menschen in Wien hatten mich begrüßt, mir die Hand gegeben und wir haben gemeinsame Erinnerungsfotos gemacht. Dies reicht im heutigen Österreich “Kurz’scher ÖVP Prägung” für eine Festnahme. Jedem sollte klar sein wohin dieser Weg führt. Auch die Justizwache-Beamten hatten dies schlichtweg fast nicht glauben können.

Wie lange wurden Sie festgehalten?

Ich wurde im Anhaltezentrum Rossauer Lände von ca. 12.30 Uhr bis 18 Uhr festgehalten. Es war offensichtlich das Ziel, mich von der Demonstration fern zu halten. Die Angst des Kurz-Regimes muss gewaltig sein, denn niemand anderes wurde in dieser Form “vom Platz genommen”. Ich schätze, meine Breitenwirkung sowie auch das Vertrauen vieler Menschen in mich machen Kurz und Co spürbar Sorgen.

Sie wurden von niemand geringerem als dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) wegen Verhetzung angezeigt. Was wirft er Ihnen vor?

Mir wird eine Aussage rund um ein Facebook Interview bzgl. der Regenbogenfahne mit mehrfachem Herzsymbol im August 2020 vorgeworfen, sowie ein Posting in dem ich SPÖ-Landeshauptmann Kaiser kritisiere. Ich möchte hinzufügen, ich war als parteiloser Abgeordneter im Kärntner Landtag schon einer der lautesten Kritiker vom SPÖ-Obmann Kaiser, daran scheint er sich noch recht lebhaft erinnern zu können!

Wie kommt es, dass Sie ausgerechnet Ihr Landeshauptmann anzeigt? (Anm.: Er trat unlängst mit der Forderung nach Kennzeichnungsarmbändern für Corona-Geimpfte auf und ruderte später wieder zurück.) Vermuten Sie ein politisches Motiv?

Für mich ist die Anzeige absolut politisch motiviert. Einer der größten Politsystemlinge Österreichs, Peter Kaiser, der seit Anfang der 80er-Jahre Angeordneter und Parteifunktionär ist, zeigt einen der bekanntesten Aktivisten gegen Corona und dieses Parteisystem an. Um was es hier wirklich geht, sollte jedem analytisch denkenden Menschen klar sein. Man möchte mir Angst machen, oder mich bestenfalls wegsperren. Doch dies wird nicht gelingen. Meine Motivation und die Sichtbarkeit vieler Menschen im notwendigen Widerstand erhöht sich durch solch eine Strategie nur. Eigentlich muss man Kaiser und Co. dankbar sein für diese durchschaubare und plumpe Strategie.

Denken Sie, Sie werden verurteilt werden?

Es gibt in Zeiten wie diesen keine Alternative zum friedlichen, konsequenten und nachhaltigen Widerstand gegen die “Great Reset”-Pläne und die ausführenden politischen Marionetten. Einer möglichen, erstinstanzlichen Verurteilung im tiefrot-durchsetzten Kärnten sehe entspannt gegenüber. Spätestens beim Prozess im Oberlandesgericht Graz werde ich frei gesprochen.

Und wenn nicht? Werden Sie dann aufgeben?

Ich werde unter allen Umständen immer weiter machen, die Freiheit und Zukunft unseres Landes und unserer Menschen ist jeden persönlichen Preis wert, den ich jemals zahlen kann!

 

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