Der nächste Lockdown kommt bestimmt: Erneut Besuchsverbote in Krankenhäusern

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Aussagelose Inzidenz als Leitwert der ewigen "Pandemie"

Der nächste Lockdown kommt bestimmt: Erneut Besuchsverbote in Krankenhäusern

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Die Panikmache erreicht schon wieder die ersten Kliniken: Vergangenen Mittwoch führte das Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim (Hessen) als erste deutsche Klinikeinrichtung ein völliges Besuchsverbot für seine Patienten ein. Alle Personen innerhalb des Krankenhauses müssen zudem eine Maske tragen, und wer das Krankenhaus betreten will, muss sich einer unerbittlichen Sicherheitskontrolle unterziehen. Es ist ein Vorgeschmack auf die von der Realität längst entkoppelte Corona-Phobie, die die Politik bereits wieder für den Herbst plant.

Wie es in der Mitteilung heißt, gibt es nur wenige Ausnahmen: Hochschwangere dürfen sich von einer Vertrauensperson, Minderjährige von Eltern oder Erziehungsberechtigten begleiten lassen. Das Einverständnis des behandelnden Arztes vorausgesetzt, kann das Besuchsverbot „in einmaligen Situationen des menschlichen Lebens“, wie Geburt oder Tod oder „in ethisch-moralischen Ausnahmen“ gelockert werden. Gerechtfertigt wird das alles „mit Blick auf die ansteigenden Infektionszahlen, die Zunahme an Covid-19-Patienten in unserem Haus sowie zum Schutz unserer Mitarbeiter und Patienten.“

Grundlage sind wieder die sinnlosen Inzidenzen

Hier werden also abermals die taug- und aussagelosen Inzidenzzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) als Vorwand benutzt, um einen faktischen Lockdown herbeizuführen. Kranken und ohnehin bereits verängstigten und belasteten Menschen wird eine völlig sinnlose zusätzliche Qual auferlegt, indem man sie von ihren Angehörigen trennt. Und das, wohlgemerkt, wegen einer fast immer harmlosen Erkältung, als die Omikron mittlerweile ohne jede Frage zu bewerten ist.

Dass die Inzidenzen ein völlig nichtssagender Indikator für das tatsächliche Infektionsgeschehen sind, ist seit über einem Jahr bekannt. Bestenfalls führen sie zu einer erheblichen Verzerrung der Daten – nicht nur aufgrund der fluktuierenden Zahl anlassloser Schnelltests, sondern insbesondere auch deren Unzuverlässigkeit.

Der bayerische Landrat Robert Niedergesäß hatte bereits im März 2021 klare Worte hierzu gefunden: „Wo viel getestet wird, entstehen eben mehr Fälle. Insofern brauchen wir auch eine Relation zur Anzahl der gemachten Tests, die fehlt noch! Das würde ja sonst zu wenigeren Tests motivieren, um die Inzidenz im Zaum zu halten.“ Und der namhafte Virologe Klaus Stöhr hatte die Meldeinzidenzen letzten Monat gar als „irrerelevant“ abgetan.

Heppenheim kein Einzelfall

Dennoch hält man beim RKI sklavisch an diesen Quasi-„Leitwert der ewigen Pandemie“ fest – ganz so, als hätte es nach drei Corona-Jahren keinerlei Erkenntnisse gegeben, aus denen man überfällige Lehren hätte ziehen können und müssen. Dass sich jetzt auch wieder Krankenhäuser von diesem anhaltenden Alarmmissbrauch einschüchtern lassen, zeigt, dass auch hier keinerlei Umdenken eingesetzt hat. Heppenheim ist dabei nicht die einzige Klinik, die in diese Richtung agiert. Kliniken in Sachsen hatten bereits in der vorletzten Woche die Besuchsrechte beschränkt – wenn auch (noch) nicht so rigide wie nun in Hessen.

Auch das mindestens fragwürdige Festhalten am Maskenzwang könnte mehr Schaden als Nutzen für Ärzte und Patienten verursachen. Dass gerade die FFP-2-Masken von den allermeisten Menschen viel zu lange und auf falsche Weise getragen werden und zudem ein Sammelbecken für gefährliche Bakterien aller Art sind, ist ebenfalls längst bekannt.

Erst letzte Woche wurde eine japanische Studie veröffentlicht, die anhand der Untersuchung von 109 Masken von Medizinstudenten, in 99 Prozent der Fälle der Proben eine Unzahl von Bakterien auf den Innenseiten und bei 80 Prozent auch noch Pilze fand. Die Menge war dabei weder vom Typ der Maske noch von der Tragedauer abhängig. Mit dieser nicht minder unsinnigen Maßnahme steigert man also noch die Infektionsanfälligkeit von Patienten, die ohnehin bereits geschwächt sind, zusätzlich.

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