Der soziale Druck wächst: Lebensmittel für Bedürftige nur mit Impfung

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Geimpft, genesen oder leider verstorben … wegen Hunger?

Der soziale Druck wächst: Lebensmittel für Bedürftige nur mit Impfung

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Die Maßnahmen die Menschen zur Impfung zu drängen, werden immer drastischer. Nachdem das deutsche Bundesland Hessen bereits Supermärkten die Einführung einer 2G-Regel für Kunden freigestellt hat, beginnen auch diejenigen, die sich eigentlich die Versorgung von Bedürftigen auf die Fahnen geschrieben haben, einen Feldzug gegen Ungeimpfte.

  • Lauterbach betreibt weiter Panikmache
  • Ungimpfte werden gesellschaftlich immer weiter ausgeschlossen
  • Auch die Tafel in München verteilt keine Lebensmittel an Ungeimpfte mehr
  • Um zur Impfung zu zwingen, wurde eigens ein Impfbus organisiert

Wenn SPD-Politiker Karl Lauterbach in den Medien einen Vorausblick auf den März 2021 gibt und dabei erklärt: „Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer“, könnte er vielleicht ausnahmsweise mit seinem Schreckensszenario recht behalten. Allerdings dürfte nicht das Infektionsgeschehen sondern die Corona-Maßnahmen und die zunehmende Ausgrenzung von Ungeimpften zu einer höheren Sterberate führen – wegen Verhungerns oder Mangelernährung.

Lebensmittel nur noch für Geimpfte

So bedient die Tafel in München-Haidhausen nur noch Geimpfte. Normalerweise können Bedürftige und sozial Schwache – durch die Corona-Maßnahmen dürfte deren Zahl deutlich gestiegen sein – bei den Tafeln kostenlos oder gegen ein geringes Entgelt Lebensmittel erhalten – nun ist damit jedoch Schluß, aufgrund der neuen Klassengesellschaft, die zwischen Geimpften und Ungeimpften unterscheidet. Die Betreiber der Münchner Tafel erklären gegenüber der Bild-Zeitung, dass sie zwar schon Ärger für diese Entscheiden bekommen haben, aber einen Shitstorm würden sie aushalten. Mit einem solchen hatte auch zuletzt im September die Tafel im oberpfälzischen Weiden zu kämpfen. Denn auch dort dachte man über eine 2G-Regel nach.

Extra Impfbus besorgt

Die Münchner Tafel erachtet die Impfung sogar für so wichtig, dass nun eigens ein eigener Impfbus organisiert wurde. „Damit wollten wir unseren Gästen nochmal eine Möglichkeit geben“, so der Betreiber. Auch der anwesende Impf-Arzt zeigt sich gegenüber der Bild begeistert. „Die Möglichkeit, Besorgungen bei der Tafel mit einer Impfung zu verbinden, ist einfach klasse. Tolle Aktion“, feiert er die Ausgrenzung von Menschen. Mit der moralischen Überheblichkeit, Menschen durch Entzug elementarster Grundbedürfnisse zur Impfung zu zwingen, die angeblich völlig freiwillig sein soll, stehen die Tafelbetreiber keineswegs allein da.

Impfen oder verhungern und erfrieren?

Auch die Kürzung von Arbeitslosengeld oder die Streichung von Lohnfortzahlungen für Ungeimpfte sind nur kleine Mosaiksteine in einem perfiden System. Als nächstes folgt vielleicht die Koppelung eines Heizkostenzuschusses an den Impfstatus. Schließlich steht der Winter vor der Tür und die Energiepreise sind auf einem Rekordhoch. Dann heißt es warm, gemütlich, satt und geimpft oder ungeimpft und erfrieren und verhungern. So oder so wird die Impfquote zumindest statistisch erhöht.

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