Die Probleme einer Kräuterbäuerin in Zeiten der EU

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Die Probleme einer Kräuterbäuerin in Zeiten der EU

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„Wenn wir erst in der EU sind, wird vieles besser, wirst sehen!“ Diese Vorhersage, die der seinerzeitige oö. Wirtschaftslandesrat Christoph Leitl Anfang der 1990er-Jahre mir gegenüber gemacht hat, hat sich mittlerweile wohl als nicht ganz zutreffend erwiesen.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Denn in Situationen, die wirklich wichtig und entscheidend für die Mitgliedsstaaten gewesen wären, hat die EU meines Erachtens bislang kläglich versagt, zuletzt bei der mittlerweile viel diskutierten Impfstoffbeschaffung.
Dafür ist sie immer dort zur Höchstform aufgelaufen, wo Lobbyisten für ihre Auftraggeber interveniert hatten, oder wo sich sonst eine Möglichkeit bot, Bürger oder Regionen mit übertriebenen oder gar unsinnigen Regelungen und Vorschriften zu drangsalieren.
Dazu zählen nicht nur genormte Pizza-Mindestgrößen, sondern auch das Fassungsvermögen von Kondomen. Dass aber ein offensichtlich gesundes Produkt wie der Tee von Lydia Stumptner nicht als „g’sund“ bezeichnet werden darf, wenn es nicht ein Pharma-Konzern sagt und/oder durch Gutachter bestätigt ist, folgt ebenfalls einer EU-Verordnung (Art. 2, Abs. 2 Z 5 / EG-ClaimsV). Denn die Gesundheit der Bürger liegt den Herrschaften in Brüssel offenbar sehr am Herzen, wie auch die akurate und effiziente Corona-Impfstoffbeschaffung zeigt.

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