Ende der Gratis-Tests: Kosteten Steuerzahler bisher unfassbare 5,2 Milliarden Euro

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1,8 Mio. Euro pro Tag für Tests in Wien

Ende der Gratis-Tests: Kosteten Steuerzahler bisher unfassbare 5,2 Milliarden Euro

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Laut Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) haben die fehleranfälligen Tests bereits unvorstellbare 5,2 Milliarden Euro Steuergeld gekostet. Endlich zieht die Regierung jetzt die Reißleine und beendet die Finanzierung der Gratistests mit 31. März. Nachdem das Wiener Labor Lifebrain angekündigt hat, 1.200 Stellen zu streichen, hat auch Novogenia bereits erste Verträge gekündigt. Novogenia war zuständig für die Gurgeltests in NÖ, OÖ und Salzburg.

Rauch will weiterhin Tests

Der neue Gesundheitsminister Johannes Rauch möchte eigentlich weiter an den Tests festhalten. Sein Vorgänger Wolfgang Mückstein hat allerdings das Ende der Finanzierung der Gratis-Tests mit 31. März festgelegt. Etwa ein bis zwei Tests pro Woche würde Rauch gerne weiterhin erlauben. Doch der Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) erklärte laut einem Medienbericht, dass es nicht mehr möglich sei, Coronatests für alle gratis zur Verfügung zu stellen. Damit sollte nun endlich der Wahnsinn mit den Zahlen der positiv Getesteten ein Ende nehmen. Die Test-Pandemie ist vorbei und damit fehlt künftig auch diese Zahlengrundlage.

Wiener Test-Wahnsinn: 1,8 Millionen Euro pro Tag

Wien ist mit Abstand der Test-Weltmeister. Rund 300.000 PCR-Gurgeltests wurden und werden täglich durchgeführt. In Wien sind die Tests am günstigsten und belaufen sich auf fünf bis sechs Euro. Pro Tag „vertestet“ allein Wien also rund 1,8 Millionen Euro. Was für ein Irrsinn! Wie sich der Bund in Sachen Finanzierung nun entscheiden wird, ist noch ungewiss. Das Labor Lifebrain, das die Wiener-Gurgeltests auswertet, hat allerdings vorsorglich bereits 1.200 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet. Dieser Schritt sei notwendig gewesen, da die türkis-grüne Regierung zwei Wochen vor dem möglichen Ende der Gratistest-Programme Ende März keine Perspektiven über die für die nächsten Monate geplante Strategie machen könne, kritisierte man seitens Lifebrain. Die Regierung ist also wieder einmal völlig planlos unterwegs.

Kündigungen auch bei Novogenia wahrscheinlich

Auch bei Novogenia, das Unternehmen wertet die Heimtests in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg aus, stellt man sich auf magere Zeiten ein. Der Mietvertrag sei bereits gekündigt. Den Mitarbeitern drohe ebenfalls die Kündigung, erklärte der Geschäftsführer Daniel Wallerstorfer gegenüber dem Staatsfunk.

Wien will weiter testen

Wien will allerdings unbedingt an den sinnlosen Massentests festhalten – möglicherweise mit eingeschränktem Angebot. Man fantasiert bereits von der nächsten Welle im Herbst.

Vorerst ein Grund zur Freude…

Solange z.B. für die Arbeit kein Test erforderlich ist, ist das eine äußerst erfreuliche Entwicklung. Mit dem 5. März wurde per Verordnung die 3G-Regel am Arbeitsplatz beendet. Sollte der Arbeitgeber einen Test verlangen, ohne dass dieser durch eine Verordnung festgeschrieben ist, muss theoretisch auch der Arbeitgeber die Testkosten übernehmen, wird etwa auf der Webseite des Gewerkschaftsbundes (ÖGB) erklärt. Eine Kündigung, wenn man den Test nicht selbst bezahlt, wäre wohl arbeitsrechtlich problematisch, da sie nicht gerechtfertigt wäre. Zu einem Problem könnte es allerdings dann kommen, wenn Tests wieder zur Voraussetzung für Ungestochene werden sollten. Die Impfpflicht tritt beispielsweise ja mit 1. Juni wieder in Kraft. Änderungen sind also schnell möglich. Dann müssten „Ungeimpfte“ die Tests selbst bezahlen. Auf Dauer würden diese also existenziell dadurch gefährdet werden. So könnte man womöglich doch noch einige der Ungestochenen in die Nadel treiben.

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