Erneuter Testcenter-Boom: Betrüger reiben sich schon die Hände

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Gangster in Goldgräber-Stimmung

Erneuter Testcenter-Boom: Betrüger reiben sich schon die Hände

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Clans, Großfamilien und findige türkische und arabische Unternehmer können frohlocken: Dank der designierten neuen Corona-Maßnahmen für Winter dürfte der Run auf Schnelltests bald wieder unvermindert losgehen – und dann höchstwahrscheinlich wieder ohne die derzeit noch geltende 3-Euro-Zuzahlungspauschale. Denn das Corona-Regime braucht seine Fallzahlen wie der Maler Farbe und Pinsel – und die könne nur durch Maskenpflicht und Testnachweise künstlich beschafft werden.

Dass ein erheblicher Teil der bisherigen Testcenterbetreiber aus dem Migrantenmilieu kommt, hat nicht nur mit den einzigartigen Absahn-Möglichkeiten durch eine weitgehend ungeprüfte „vertrauensvolle“ Erstattung durch den Staat zu tun, die natürlich professionelle Strukturen des Clan-Milieus besonders anlockt. Diese verfügen auch über die benötigten Heerscharen billigen Personals – und kontrollieren Security- und/oder Leiharbeitsunternehmen, die in Impfzentren und Kliniken bereits zum Einsatz kommen und auch für die Testzentren bedarfsweise abgestellt werden können. Angesichts des Fachkräftemangels auf dem regulären Arbeitsmarkt stehen deutschen Konkurrenten diese logistischen Kapazitäten meist nicht zur Verfügung.

Aussicht auf schnellen Reichtum aus Steuermitteln

Der vergangene Woche vorgestellte Entwurf für ein neues Infektionsschutzgesetz dürfte nun zwar viele Gastronomiebetriebe und Mitglieder der riesigen Eventbranche, die den bisherigen Corona-Wahnsinn überstanden haben, doch noch in den Ruin treiben, – doch immerhin eröffnet er den derzeit zur Untätigkeit verdammten Betreibern von Testzentren bald wieder die Aussicht auf zu scheffelnde Steuermillionen und schnellem Reichtum.

Den Bundesländern wird in dem Entwurf nämlich die Möglichkeit eingeräumt, nach Belieben die Gästeanzahl von Versammlungen aller Art zu reduzieren oder einen Maskenzwang bei Restaurantbesuchen zu verhängen, wenn die Gäste keinen Test oder einen maximal drei Monate alte Impfnachweis vorlegen. Da viele potentielle Besucher sich der Tortur verweigern werden, öffentlich als der Impfverweigerung Verdächtige erkennbar zu sein bzw. wenig Lust haben werden, wieder Stunden mit Gesichtsmaske auf Konzerten oder in Restaurants zu verbringen, ist ein weiterer Umsatzeinbruch in diesen Branchen vorprogrammiert.

Staat erleichtert Betrug durch fehlende Kontrollen

Derzeit gilt ein Anmelde- bzw. Registrierungsstopp für die Testzentren, sowohl für Neugründungen als auch die Ausweitung bestehender Betriebe auf neue Standorte. Das dürfte sich, wenn der Gesetzesentwurf den Bundestag passieren sollte, bald wieder ändern – dann bietet sich wieder für jeden, der ein Online-Formular ausfüllen kann, die Chance, schon durch die bloße Vorlage von Abrechnungen bei der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ein Vermögen zu machen.

Bei den derzeitigen und zukünftigen Betreibern Testzentren löst der Koalitionsbeschluss jedoch schon jetzt Goldgräberstimmung aus. Denn: Ob für die Tests wirklich Leistungen erbracht wurden, wird nur dann bemerkt, wenn man allzu dreist vorgeht. Deshalb kam es – und kommt es weiterhin – zu zahllosen Fällen von Abzocke und Schwindel, wobei der Staat hier geradezu einlädt, indem er sträflich simple Gelegenheiten schafft; mehr noch als bei den ebenfalls betrugsanfälligen Coronahilfen.

Die Zahl der entsprechenden Fälle ist bereits Legion: Vorletzte Woche fanden Durchsuchungen in mehreren Wohn-und Geschäftsräumen in Stuttgart, Karlsruhe, Oldenburg und Bremen statt. Daran waren über 50 Beamte beteiligt. Es geht um den Verdacht von Betrügereien bei Corona-Schnelltests bei fünf Personen. Der Schaden soll in die Millionen gehen.

Zweistellige Millionenschäden alleine in Berlin

Allein in Berlin wird der Schaden durch Betrug in Testzentren auf rund 30 Millionen Euro geschätzt. Ein Angebot der Polizei, regelmäßige Kontrollen durchzuführen, wurde sowohl von der Senatsverwaltung für Gesundheit als auch von der KV abgelehnt. Gerade den KVen kämen solche Kontrollen ungelegen, weil sie eine Verwaltungs-„Provision” in Höhe von 3,5 Prozent einstreichen. Je mehr Test abgerechnet werden, desto mehr verdienen sie. In Berlin waren dies rund 20 Millionen Euro.

In der ersten Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums waren überhaupt keine Kontrollen vorgesehen, weil, wie es hieß, „dies durch den erforderlichen Personaleinsatz zu erheblichen Verzögerungen in der Abrechnung führen und dadurch die Bereitschaft potentieller Leistungserbringer zur Teilnahme an der Teststrategie stark mindern würde.” Durch diesen Irrsinn erwiesen sich die Testzentren zur erfolgreichsten Geschäftsidee, die seit langem aus Deutschland kam. Auch bereits erprobte Kriminelle konnten ihr Glück kaum fassen und stürzten sich kopfüber ins Corona-Business.

Clans frohlocken

Viele Clan-Kriminelle, die bereits über die erforderlichen Räumlichkeiten zur Einrichtung von Testzentren und das entsprechende Personal aus ihren Großfamilien verfügten, ergriffen die Gelegenheit beim Schopf und kassierten Millionen durch falsche Abrechnungen ein. Dies ist nicht nur ein Phänomen der Clan-Hochburg Berlin, wo es  Ende Juni 270 Ermittlungsverfahren gab. In Bayern lag die Zahl bei 66. Auch in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern wurden entsprechende Ermittlungen durchgeführt, wobei die Verstrickung von Clans nicht immer erwiesen werden konnte. Durch die Betrügereien in den Testzentren ist jedenfalls ein gigantischer Schaden entstanden. Die drohende Wiederaufnahme des Corona-Regimes im Herbst wird dieser Kriminalitätssparte einen neuen Aufschwung bescheren.

 

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