Ethik-Druml plötzlich gegen Stich-Zwang: Haben Dr. Strassers Argumente sie umgedreht?

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Jene impfen, die am ehesten schwer erkranken.

Ethik-Druml plötzlich gegen Stich-Zwang: Haben Dr. Strassers Argumente sie umgedreht?

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Aufklärung wirkt: Der eindrucksvolle Vortrag von Univ.-Doz. Dr. Hannes Strasser am Donnerstag im Parlament hat Ethik-Druml anscheinend nicht nur zum Zittern, sondern auch zum Umdenken gebracht. Strasser erklärte, dass das Risiko der Impfung geringer sein muss als jenes durch eine Infektion mit dem Corona-Virus. Das sei bei den Corona-Impfungen nicht der Fall. Selbst die deutsche Virologin Dorothee von Laer sprach überraschend von einer mangelnden Wirksamkeit der Covid-Injektionen und sich daher gegen eine allgemeine Impfpflicht aus. Nun ist auch die Leiterin der Bioethikkommission und bisherige Verfechterin des Zwangs-Stichs für alle, Christiane Druml, ebenfalls ganz plötzlich für ein Umdenken bei der Stich-Pflicht.

Beeindruckender Argumente-Hagel im Gesundheitsausschuss

Die Argumente, die Dr. Strasser in der Sitzung des Gesundheitsausschusses am Donnerstag vorbrachte, haben die bezüglich Impfpflicht bisher streng auf Regierungslinie argumentierende Chefin der Bioethik-Kommission (Wochenblick berichtete u.a. hier und hier) offenbar zum Nachdenken gebracht. Strasser sprach von beinahe 3.000 Herztoten, einer zu beobachtenden erhöhten Sterblichkeit, der im deutschen Marburg eigens eingerichteten Ambulanz für Impf-Schäden und darüber, dass letztere untererfasst seien. Das alles dürfe man nicht länger ignorieren, forderte der Mediziner ein.

Schon vor der Omikron-Variante lag die Sterblichkeit bei 0,1 Prozent und jetzt sei sie sogar noch darunter, weswegen eine Impfpflicht nicht gerechtfertigt sei, erklärte der Arzt aus Tirol und Co-Autor von “Raus aus dem Corona-Chaos”, dem Buch, das er gemeinsam mit dem freiheitlichen NAbg. Mag. Gerald Hauser verfasst hat. Er verwies im Gesundheitsausschuss auch darauf, dass sogar der Ärztekammer-Präsident Tirols eine Impfpflicht ablehne (Wochenblick berichtete). Auch die kritischen Fragen des FPÖ-Abgeordneten Mag. Gerald Hauser an Druml brachten diese sichtlich ins Schwitzen. Nervös rang die von der schwarz-grün-rot-pinken Corona-Einheitsfront geladene Bioethik-Chefin in der Folge um Argumente – und brachte vor allem Stehsätze heraus.

Den ganzen exklusiven WB-Artikel zur richtungsweisenden Sitzung des Gesundheitsausschuss lesen sie hier:

Auch Virologin von Laer gegen allgemeine Impfplicht

Überraschenderweise zeigte sich in dieser Sitzung auch die deutsche Virologin Dorothee von Laer, die an der Universität in Innsbruck lehrt, kritisch und sprach sich ebenfalls gegen eine allgemeine Impfpflicht aus. Wie Strasser, sprach auch sie davon, dass die Corona-Spritzen keine sterile Immunität hervorrufen, also nicht vor einer Ansteckung mit dem Virus oder dessen Weitergabe schützen. Eine Impfpflicht sei für sie aber ab 60 Jahren argumentierbar. Ein Vorschlag, der erst jüngst im deutschen Bundestag krachend scheiterte. Bezüglich Schwangerschaft riet sie dazu, sich besser davor impfen zu lassen.

Ethik-Druml durch Argumente “umgedreht”?

Bei der Chefin der Bioethik-Kommission Druml scheinen die Argumente von Strasser & Co. offenbar tiefer in die Gehirnwindungen eingesickert zu sein. Denn nun rät auch sie – ähnlich wie von Laer – dazu, sich in erster Linie speziell auf Gesundheitsberufe, Personen ab 60 und Risikogruppen zu konzentrieren, wie eine Tageszeitung berichtet. Ziel müsse sein, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. „Indem man jene impft, die bei einer Corona-Erkrankung am ehesten schwer erkrankten, bzw. jene, die beruflich mit vulnerablen Gruppen zu tun haben, könnte man einen guten Effekt erzielen“, erklärte sie.

Nachdem die Überlastung des Gesundheitssystems statistisch niemals gegeben war und bei der aktuellen milderen Omikron-Variante trotz Infektionsrekorden sowieso nur illusorisch ist, scheint es wie ein Rückzug auf Raten. Nun rettete sie sich zunächst auf die “mittlere Position” Von Laers, die sich ihrerseits wohl auch nur unter dem Eindruck der fundierten Expertise von Dr. Strasser so weit aus dem Fenster wagte. Vor dem geballten Gegenwind aus Tirol sah sich Druml genötigt, einzusehen, dass ihr bisheriger Standpunkt nun die Außenseiterposition ist. Zu überzeugend war die Kritik, zu sachlich unwiderlegbar.

Die kritischen Anfragen von Mag. Hauser brachten bereits mehrere Gesundheitsminister unter Druck:

Ohne Rauch geht’s auch

Christiane Druml hat damit quasi unter Beweis gestellt, dass ihre Auffassungsgabe nicht gänzlich erloschen ist. Das kann man leider vom Derzeit-Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) – die dritte sichtlich überforderte Personalie im Ressort in zwei Jahren – nicht ohne Weiteres behaupten. “Ich lasse mir die Impfung nicht schlechtreden”, erklärte der sogenannte Gesundheitsminister allen Argumenten zum Trotz. Wahrscheinlich, ohne es überhaupt geistig selbst aufgelöst zu haben, gab er dann auch noch den Beweis dafür, dass die Belegungszahlen der Spitäler absolut keine Aussagekraft haben.

Denn die 80% Gentherapierten in den Krankenhäusern seien aufgrund aller möglichen anderen Ursachen im Spital gelegen, wie etwa wegen Verkehrsunfällen. In vielen Fällen seien die Patienten nur zufällig positiv getestet worden, erklärte er. Wer noch vor wenigen Wochen mit der mangelnden Aussagekraft positiver Tests unter Spitalspatienten argumentiert hötte, wäre von der Regierung samt Jubelmedien als “Coronaleugner” und “Schwurbler” tituliert worden. Nun ist es plötzlich der letzte Strohhalm, um die angeknackste Erzählung der “sicheren und wirksamen” Spritze zu wahren…

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