Experten beraten – und Gesundheitsminister Rauch rastet völlig aus

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Spritzen-Zwang auf dem Prüfstand:

Experten beraten – und Gesundheitsminister Rauch rastet völlig aus

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Am letzten Donnerstag wurde im Parlament ein Experten-Hearing zum Thema Impfpflicht durchgeführt. Geladen waren 3 Experten: Frau Universitätsprofessor Dr. Dorothee von Laer, die Vorsitzende der österreichischen Bioethikkommission Dr. Christiane Druml und meine Person.

Von Dr. Hannes Strasser

Ich möchte vorweg betonen, dass ich sehr positiv vom Ablauf dieses Hearings überrascht war. Alles lief sehr strukturiert und gut organisiert ab. Wir Experten wurden respektvoll behandelt, gaben unsere Erklärungen ab, und die Abgeordneten stellten Fragen. Frau Dr. Druml hielt nach wie vor die Impfpflicht für gerechtfertigt. Frau Prof. von Laer argumentierte schon wesentlich differenzierter. Sie befürwortete lediglich eine Impfpflicht für Personen ab 60 Jahren. Dahingegen lehnte sie u.a. eine Impfpflicht für Kinder, Jugendliche, Schwangere sowie auch für das Gesundheitspersonal ab.

Mindestanforderung nicht erfüllt

In meinen Ausführungen legte ich dar, dass die derzeitigen bedingt zugelassenen COVID-19-Impfungen leider deutlich schlechter wirken als erhofft. Sie schützen nicht zuverlässig vor einer Infektion und vor einer Weitergabe des Virus. Und aktuelle Zahlen aus der letzten Zeit beweisen, dass die Impfungen leider auch nicht zuverlässig vor schweren Verläufen und vor dem Tod durch COVID-19 schützen, im Gegenteil. In Großbritannien waren im Februar 2022 mehr als 90 % aller COVID-19-Toten geimpft. In weiterer Folge berichtete ich auch über die rapide zunehmenden Berichte von Impfnebenwirkungen durch die COVID-19-Impfungen in diversen Datenbanken. Und das, obwohl nur ein kleiner Teil aller Impfnebenwirkungen überhaupt gemeldet wird. Hochrechnungen ergeben, dass in Europa wohl rund 25 Millionen Geimpfte an Impfnebenwirkungen leiden und bis zu 300.000 gestorben sind. Als Resümee stellte ich daher fest, dass die derzeitigen COVID-19-Impfungen die Mindestanforderungen für eine Impfpflicht, eine Massenimpfung aller gesunden Österreicherinnen und Österreicher nicht erfüllen.

Schlechtes Pandemiemanagement

In weiterer Folge wurde ich unter anderem auch gefragt, warum die Bewältigung der Pandemie in Österreich schlecht abgelaufen ist. Ich führte das auf drei wesentliche Faktoren zurück: erstens das Chaos bei Datenerhebung und Organisation, zweitens das sinnlose Aufbauen von Parallelstrukturen im Gesundheitswesen (anstatt, dass auf die standardisierten Strukturen und Abläufe zurückgegriffen wurde, auf die niedergelassene Ärzte, die Ordinationen und die Krankenhäuser), und drittens weil alle positiv Getesteten und Infizierten in Österreich ohne ärztliche Betreuung und ohne medikamentöse Behandlung in Quarantäne gesteckt wurden. Und das, obwohl mittlerweile aus weit über 1500 Publikationen längst hinlänglich bekannt ist, dass eine frühzeitige medikamentöse Behandlung die Sterblichkeit bei COVID-19 massiv senken kann. Durch dieses Im-Stich-Lassen der Infizierten mussten wohl weit über 10.000 Menschen in Österreich hilflos sterben.

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Gesundheitsminister rastet aus

Als das Hearing vorbei war, meldete sich noch Gesundheitsminister Rauch zu Wort. Und dann wurde ich von ihm – zu meiner großen Überraschung – massiv attackiert. Er reagierte ungemein emotional auf meine Ausführungen: „Das schmerzt mich.“ Und er zeigte sich persönlich zutiefst betroffen (obwohl ich ihn in keiner Weise angriff) und meinte unter anderem: „Ich lasse mir die Impfung nicht schlecht reden.“ Ich muss sagen, dass ich zunächst sprachlos war, aber in weiterer Folge schlug diese Überraschung in Ärger um, in massiven Ärger. Denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit mehr, auf die Aussagen des Gesundheitsministers zu antworten, was ich vor Ort als „Sauerei“ empfand. In der anschließenden Pause ging ich daher sofort auf den Gesundheitsminister zu und versuchte, ihn zur Rede zu stellen. Aber eine Diskussion war nicht möglich, denn der Gesundheitsminister rastete vollkommen aus. Denn er behauptete allen Ernstes vor mir und Abgeordneten, dass die Impfung weder schwere Nebenwirkungen noch Todesfälle verursacht! Und das, nachdem zuvor sowohl Universitätsprofessor von Laer als auch ich genau über diese schweren Nebenwirkungen berichtet hatten! Ich übergab Gesundheitsminister Rauch abschließend noch mein Buch „Raus aus dem Corona-Chaos“ und erklärte ihm, er solle bitte dort nachlesen, was Sache ist. Im Buch hatte ich zuvor noch eine Widmung geschrieben: Primum non nocere. (Oberstes Prinzip: Füge keinen Schaden zu.)

Verweigerte Realität

Retrospektiv mit einem zeitlichen Abstand möchte ich feststellen, dass ich wirklich geschockt bin über die Aggressivität und Ignoranz des Gesundheitsministers. Dass dieser offizielle Aussagen und Daten des Center of Disease Control, der Weltgesundheitsorganisation, der Nebenwirkungs-Datenbank der Europäischen Arzneimittelbehörde, des Senats der USA und der Deutschen Krankenkassen nicht akzeptieren kann und will, ist mehr als erschreckend. Der Gesundheitsminister handelt ganz offen nach seinem eigenen Motto: Es kann nicht sein, was seiner Meinung nach nicht sein darf.
Daher befürchte ich als Kammerrat der Tiroler Ärztekammer, dass die Bekämpfung der Pandemie in Österreich weiterhin nicht so effizient sein wird wie nötig. Denn ohne eine objektive Diagnose, ohne ein Akzeptieren der Fakten werden wir im Herbst wohl in die nächste Welle laufen. Denn eines ist klar, wie es die WHO bereits 2021 festgestellt hat: Die Impfung wird die Pandemie nicht beenden. In der weiteren Sitzung entschuldigte sich der Gesundheitsminister für seine emotionalen Ausritte. Bei mir hat er sich aber für seine Ausfälle nicht entschuldigt.

Universitätsdozent Dr. Hannes Strasser MSc. ist Co-Autor des Bestsellers „Raus aus dem Corona-Chaos“ und Gründer der „Interessensgemeinschaft Freie Ärzte Tirol“, die bei den Ärztekammerwahlen erfolgreich antrat.

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