Forderung: Tiergarten-Öffnung statt Corona-Partys im Ministerium

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Doppelmoral im ÖVP Ministerium

Forderung: Tiergarten-Öffnung statt Corona-Partys im Ministerium

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Wiens Vizebürgermeister Dominik Nepp sieht keinerlei Anlass dafür, dass der Tiergarten Schönbrunn weiterhin geschlossen bleiben sollte. Er fordert die sofortige Öffnung – und kritisiert ÖVP-Wirtschaftsministerin Schramböck scharf. “In Schramböcks Büro werden bekanntermaßen skandalöse Corona-Partys geschmissen, während die schwarz-grüne Regierung die Bevölkerung noch länger einsperren möchte. So geht das nicht”, hält Nepp fest.

Er bezieht sich dabei auf skandalöse Fotos, die vergangenen Freitag publik wurden: Darauf sind fünf Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums gemeinsam auf einem kleinen, engen Balkon zu sehen – ohne Sicherheitsabstand und Mundschutzmasken. Dem Fotografen der Bilder zufolge soll es sich bei der Zusammenkunft eindeutig um eine Party gehandelt haben.

Doppelmoral im Ministerium

Die FPÖ forderte daraufhin umgehend Konsequenzen. Generalsekretär Michael Schnedlitz bezeichnete Ministerin Schramböck als “rücktrittsreif”: “Man kann nicht die Bevölkerung auf Regierungsweisung verfolgen, kontrollieren und mit voller Härte bestrafen, wenn sie sich nicht sklavisch an die Anordnungen hält, während die Regierung selbst augenscheinlich schamlos ‘Coronapartys’ feiert und ein unverantwortliches Verhalten an den Tag legt, für das andere Bürgerinnen und Bürger unverzüglich zur Rechenschaft gezogen würden“, kritisierte er. Im Ministerium dementierte man die Vorwürfe einer “Corona-Party”. Dennoch wurden die fraglichen Mitarbeiter umgehend verwarnt. Das Betreten des Balkons ist fortan verboten.

Drangsalierung der Bevölkerung stoppen

Anstatt die Bevölkerung weiter einzusperren, fordert die FPÖ verstärkt die schrittweise Rückkehr zur Normalität. So möchte Nepp nun das liebste Ausflugsziel vieler Wiener und Wienerinnen wieder öffnen: Der Tiergarten Schönbrunn sei ein so weitläufiges Gelände, dass nichts gegen einen kontrollierten Einlass von Besuchern spreche. Verantwortlich für den Tiergarten und dessen Wiedereröffnung ist ÖVP-Wirtschaftsministerin Schramböck.

Zoos kämpfen wegen Corona-Krise mit finanziellen Problemen

Die Corona-Krise stellt Tierparks und Zoos wegen wegbrechender Einnahmen weltweit auf eine harte Probe. Denn: Auch wenn Besucher ausbleiben, so ändert sich nichts an den Kosten für Unterhalt und Versorgung der Tiere. Ein Zoo im deutschen Neumünster machte bereits mit der Planung von Notschlachtungen bestimmter Zootiere Schlagzeilen. Auch das Wiener Haus des Meeres beklagte trotz eines konsequenten Spar-Plans große finanzielle Schwierigkeiten und bat um Spendengelder, um die Versorgung der Tiere weiterhin gewährleisten zu können.

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