FPÖ-Schnedlitz an Kurz: Schluss mit Panikmache!

Soll den Menschen Angst gemacht werden?

FPÖ-Schnedlitz an Kurz: Schluss mit Panikmache!

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Die Behauptung, es wären in einem willkürlich gewählten Zeitraum zwischen März und April mehr ältere Menschen gestorben, bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz als “von der Regierung bestellte Panikmache”.

Wenn man nicht nur einen Zeitraum wählt, wo die Aussage zufällig passt, sondern die ersten 14 Wochen des Jahres, starben 2015, 2017 und 2018 deutlich mehr Menschen als im laufenden Jahr. “Jeder Tote ist einer zu viel”, so Schnedlitz, doch auf Basis unseriöser Statistiken Angst zu schüren ist der falsche Ansatz.

Kritik an willkürlichem Zeitraum

Die Statistik Austria hat am Montag in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass die Sterbefälle älterer Menschen im Zeitraum vom 16. März bis 5. April 2020 überdurchschnittlich hoch ausgefallen seien. Konkret errechnete die Statistik Austria ein wöchentliches Plus an Sterbefällen von 13% im Vergleich zu den Jahren 2016 bis 2019.

Für FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz ist diese Aussage mehr eine von der Bundesregierung bestellte Panikmache als eine fundierte Auswertung: „Einen Zeitraum von wenigen Wochen heranzuziehen, ist wenig seriös. Offenbar soll den Menschen damit Angst gemacht werden.”

Man erinnere sich nur an die Aussage von Kanzler Kurz, wonach bald jeder jemanden in Österreich kennen wird, der am Coronavirus gestorben ist: “Da sich die Zahlen in Österreich bei weitem nicht so entwickeln, wie es der Kanzler vorausgesagt hat, muss nun offenbar künstlich nachgelegt werden. Die Statistik Austria als Anstalt des Bundes macht hier natürlich bereitwillig mit.“

Unseriöse Statistiken helfen Österreich nicht weiter

Man haben sich etwa die Todesfälle der ersten 14 Wochen der letzten Jahre angesehen – und zwar seit 2015. Das Ergebnis: In drei Jahren (2015, 2017 und 2018) sind in diesem Zeitraum mehr Menschen verstorben als im Jahr 2020.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Jeder Tote ist einer zu viel, aber es ist der falsche Ansatz, bei den Menschen künstlich Angst zu erzeugen, indem man solch unseriöse Statistiken schnitzt. Die Regierung wäre besser beraten, ihre Panikmache zu beenden und endlich dafür Sorge zu tragen, dass die Wirtschaft wieder in Gang kommt.”

Es gäbe 600.000 Arbeitslose, 900.000 Menschen in Kurzarbeit, also gesamt 1,5 Millionen wirtschaftliche und soziale Opfer der Regierung – frei nach dem Kanzler gelte wohl: “Bald kennt jeder jemanden, der durch die überzogenen Maßnahmen der Regierung seine Arbeit verloren hat,” so Schnedlitz.

FPÖ-Schnedlitz an Kurz: Schluss mit Panikmache! TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel