“Freakshow”: Bezahlte Mainstream-Medien beschimpfen besorgte Bürger

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Unfassbare Entgleisung gegen Regierungskritiker

“Freakshow”: Bezahlte Mainstream-Medien beschimpfen besorgte Bürger

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Das Bestschießen der kräftig von der Regierung alimentierten Mainstream-Medien gegen alle Kritiker der überbordenden Corona-Maßnahmen geht weiter. Und immer ungenierter hetzt die Einheitspresse gegen friedliche Bürger, die sich Sorgen um die Freiheit und die Zukunft ihrer Kinder und ihrer Heimat machen. Ein besonders perfides Stück des ungehemmten ‘Haltungsjournalismus’ fand sich kürzlich im “Standard” wieder. Dabei wurden freie Medien, Maßnahmenkritiker und friedliche Proteste einmal mehr unter der Gürtellinie verunglimpft, letztere als “Freakshow” bezeichnet.

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Verantwortlich für den ebenso inkohärenten wie abwertenden Artikel zeichnet dabei ein regelmäßiger Standard-Gastautor aus Oberösterreich. Dieser zog bereits mehrfach über regierungskritische Demonstrationen her – und wurde dennoch auch im ORF als angeblich unabhängiger “Experte” zu den wachsenden Protesten zitiert. Wie Wochenblick erst vor wenigen Wochen berichtete, fantasierte der Autor in sozialen Medien darüber, wie er den Demogängern “in die Fresse” hauen wolle und spekulierte über deren “Verabschiedung aus dem Genpool”. Nun legte er gehörig nach.

Impf- und Maßnahmen-Kritiker als Feindbild

In einem als vermeintlich nüchternen Fachbeitrag verkauften Artikel rollt der Autor dabei verschiedene Strömungen auf, die sich kritisch mit Impfungen auseinander setzen. Darin spannt er einen abenteuerlichen Bogen von Andreas Hofer über Gandhi, die NS-Zeit und die Taliban bis hin zu den aktuellen Maßnahmenkritikern. Unterstützer des Volksbegehrens für Impf-Freiheit (er zitiert es falsch als “gegen Impfpflicht”) sieht er als “rechten Narrensaum”, deren Attitüde “nur mit viel Fantasie von einem historischen Kontinuum zu trennen” sei.

Auch freie Medien gefallen dem Standard-Autor nicht. Die “Wegwarte” von Inge Rauscher, Corona-Kritikerin der ersten Stunde, hält er – ohne Belege zu liefern, ihm reicht offenbar der Vorwurf, um jemanden als “pfui” abzustempeln – für “stark rechtslastig”. Und der Wochenblick ist für ihn eine “rechte Postille”, die “seit Wochen mit bewunderswerter Penetranz auf der Welle der Impfgegner” surfe. Wir würden uns als “als Sprachrohr der ‘Querdenker’, Corona-Verharmloser und Impfgegner” gefallen.

“Freakshow”: Unfassbare Hetze gegen friedliche Demo

So weit, so gut – wir sind derartige Anwürfe gewohnt und lachen sie nach fünf Jahren, in den wir schreiben, was andere verschweigen, als Narrenfreiheit von Neidern hinweg. Im nächsten Satz spricht er aber an, dass wir schwerpunktmäßig über den “Tag der Freiheit” am 31. Jänner in Wien berichteten. Und die einseitige Bewertung von über 20.000 friedlichen Menschen, die sich auch von einem willkürlichen Demo-Verbot nicht kleinkriegen ließen, lässt tief blicken.

Denn für den Standard-Schreiberling zog an jenem Tag “eine Freakshow als Demonstrierende durch Wien”. Dabei dokumentiert eine neue Dokumentation, dass an jenem Tag ein Querschnitt des Volkes in der Bundeshauptstadt demonstrierte. Es kamen Linke, Rechte, Lehrer, Schüler, Eltern, Ärzte, Anwälte, Unternehmer, Arbeiter – für den Blogger beim Standard hingegen eine “Freakshow” in mittelbarer ideologischer Tradition des NS-Propagandablatts “Der Stürmer”. Eine reife Leistung – im negativen Sinn.

Versammlungs- und Meinungsfreiheit nicht antasten!

Was einen Menschen dazu treibt, mit dermaßen viel Schaum vor dem Mund gegen breite Teile des eigenen Volkes herzuziehen – es erschließt sich mir nicht. Ich begegne täglich Leuten, mit denen mich weltanschaulich oder auch menschlich wenig verbindet. Auch finde ich nicht jedes Thema toll, für welches Mancher auf die Straße geht. In der zehnten Woche mit einer Umleitung der Busverbindung ging mir seinerzeit sogar eine Demo-Serie zum von mir durchaus für sinnvoll befundene Tierschutz-Thema einst auf die Nerven.

Aber nie im Leben fiele es mir ein, in einem von zahlreichen Bürgern gelesenen Blatt eine Gruppe andersdenkender Menschen als “Freakshow” zu bezeichnen. Schon zweimal nicht, wenn diese sich für die Rückkehr unserer Grund- und Freiheitsrechte stark machen. Ob es dem Herrn Standard-Autor gefällt oder nicht: Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind seit über einem Jahrhundert feste Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Und wer jene, die sie wahrnehmen, aus persönlichen Befindlichkeiten verächtlich macht, ist Erfüllungsgehilfe eines immer autoritärer agierenden Systems.

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