Für sie gelten Regeln nicht? ORF-Mitarbeiter pfeifen auf Maske und Abstand

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Hauptsache, die Maßnahmenkritiker dann deshalb rügen...

Für sie gelten Regeln nicht? ORF-Mitarbeiter pfeifen auf Maske und Abstand

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Ein besonderer Fall von öffentlich-rechtlicher Doppelmoral ereignete sich rund um die große Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Wien am vergangenen Samstag. Denn während man der Bevölkerung tagein, tagaus die Erzählung des gefährlichen Killervirus auftischt, scheinen es die ORF-Mitarbeiter mit den angeblich so heiligen Regeln selber nicht ganz so genau zu nehmen. 

Der Vorfall ereignete sich im Zuge eines Pressegesprächs, zu dem die Wiener Polizei im Vorfeld der Großdemonstration lud. Um Punkt 12 Uhr Mittag fanden sich zahlreiche Journalisten – einschließlich diverser Antifa-Fotografen, die sich ungeachtet ihr nicht gerade journalistischen Arbeitsweise als solche verstehen – vor den Toren der LPD Wien ein. Darunter befanden sich auch drei ORF-Teams, ingesamt zwölf bis 15 Personen stark. 

Lockere Scherze ohne Abstand und Maske

Wie das neue Portal “report24.news” in einem Artikel berichtet, konnte sein freier Reporter, der sich ebenfalls dorthin begab, dabei eine Lageeinschätzung vornehmen: “Alle standen eng beisammen, scherzten, rauchten, gingen auf Tuchfühlung miteinander”. Mit einer einzigen Ausnahme habe dabei kein ORF-Mitarbeiter eine FFP2-Maske getragen – obwohl diese doch in so vielen Situation per Verordnung zur Vorschrift gerät.

Maskenball erst, als Polizeisprecher dazukamen…

Erst als die Pressebetreuer der Polizei dann hinzukamen, um ihr Briefing zu den geplanten Schutzmaßnahmen einzuführen, änderten sie ihre Vorgangsweise und setzten selbst die Masken auf. Freilich: Diese wären momentan auch in der Öffentlichkeit nicht zu tragen – sehr wohl aber ein Mindestabstand von zwei Metern zu halten. Andererseits: Schafft es der jüngste türkis-grüne Gesetzesvorschlag durch das Parlament, gölte auch hier längst eine Maske, weil jedes Treffen ab vier Personen aus mindestens zwei Haushalten dann eine “Veranstaltung” darstellt. 

Eindrucksvoll ist dabei, dass offenbar genügend Mitarbeiter des Staatsfunks selbst nicht an die Wirksamkeit der Maßnahmen glauben – oder zumindest selbst merken, dass diese schikanös sind. Ist es also nur eine Frage der Zeit, bis auch Staatsfunk-Mitarbeiter den Mut zum Widerstand finden und sich nicht länger dazu instrumentalisieren lassen, kritiklos im Sinne der Regierung zu berichten?

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