Geimpft, gestorben, vergessen: „Er war noch nicht einmal in Rente“

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Dramatischer Fall aus Sachsen

Geimpft, gestorben, vergessen: „Er war noch nicht einmal in Rente“

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Zehntausende Sachsen demonstrieren gegen eine drohende Impfpflicht, die CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer 2020 noch ausgeschlossen hatte. Zugleich werden mögliche Folgen von Corona-Impfungen weiter vertuscht. Das zeigt auch der Fall eines 63-jährigen Dresdners.

Von Johannes Schüller

„Ich lasse mich nicht impfen, egal was die hier machen“, unterstreicht Renate C. (Name von der Redaktion geändert) mit vehementer Stimme. In einer verwaisten Wohnung in einem Dresdner Altbau schildert sie, was mit ihrem Mann nach der ersten Corona-Impfung im Mai 2021 geschah. Ihre Geschichte ist eine von vielen verschwiegenen Hinterbliebenen der Opfer von Corona-Impfungen. Doch in der persönlichen Erzählung wird das ganze Ausmaß des dramatischen Schicksals, das auch Bekannte bestätigen, deutlich. Auch aufgrund drohender Repressalien möchte sie anonym bleiben. Vier Tage nach der ersten Impfung mit AstraZeneca brach der Mann von Renate C. auf der Arbeit zusammen. Der Notarzt konnte ihn nicht mehr retten. Kurz zuvor hielt sich Bernd C., der in der Getränkeproduktion arbeitete, noch körperlich fit und spielte Badminton. Sogar einen Gesundheitscheck habe er kurz vor der Impfung erfolgreich absolviert, berichtet sie. „Was dann passierte, ging unheimlich schnell“, betont die Witwe. Proteinklümpchen seien zum Herz vorgedrungen und hätten den Herzstillstand ausgelöst. Der Tod kam aus dem Nichts.

Todesursache wurde vertuscht

Doch den Befund zur Impfung als Todesursache hätten die Hinterbliebenen des Ehemanns und Vaters nur hinter vorgehaltener Hand mitgeteilt bekommen. Die offiziell gemutmaßte Ursache für den plötzlichen Tod klingt indes mehr als zynisch. Man habe ihr vonseiten der Ärzte mitgeteilt, dass ihr Mann zu viel geraucht habe, berichtet Renate C. mit verbittertem Blick. Dabei sei ihr Mann Nichtraucher gewesen. Auf einen offiziellen Befund der Pathologie wartet die Familie seit Mai 2021 – obwohl sich selbst die Staatsanwaltschaft eingeschaltet habe. Ein offizielles Dokument zur Todesursache fehle bis heute. Dass Behörden sowie Haus- und Fachärzte oft die Nebenwirkungen einer Corona-Impfung kleinreden oder nicht melden, berichten zahlreiche betroffene Impflinge.
Das gesteht auch die Sächsische Staatsregierung zumindest indirekt ein. „Grundsätzlich sind nicht ‚Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen‘, sondern Verdachtsfälle einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfnebenwirkung gemäß Infektionsschutzgesetz (lfSG) an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Die Gesundheitsämter übermitteln diese Verdachtsfälle weiter an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und in Sachsen zusätzlich an die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA). Allerdings ist dieser Meldeweg an die Gesundheitsämter nicht allen Ärztinnen und Ärzten bekannt und deshalb davon auszugehen, dass unter Umständen nicht alle Verdachtsfälle, die an das PEI gemeldet werden, auch auf dieser Meldestrecke übermittelt werden (…)“, heißt es in der Antwort des ‚Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt‘ vom 15. November 2021 auf eine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Dr. Rolf Weigand.

Impfkritische Sachsen

Renate C. fühlt sich indes von Politik und Medien hintergangen. „Wir wissen gar nicht, was rauskommt. Was machen wir mit unseren Leuten? (…) Die Schuld wird auf den Toten abgeschoben, sodass er sich nicht wehren kann. Das sind alles falsche Äußerungen, um die Bevölkerung zu täuschen.“ Erst durch den Druck auf der Arbeit habe sich Bernd C. für eine Impfung entschieden. „Er war nicht überzeugt, dass es gesundheitlich etwas bringt“, unterstreicht die Witwe. Auch in Sachsen wird von Arbeitgebern seit einiger Zeit verstärkt zur Impfung gedrängt. Seit dem 24. November 2021 gilt in Arbeitsstätten die „3G-Regel“, entsprechend dem Infektionsschutzgesetz der BRD. „Wir werden nach Strich und Faden entmündigt“, erklärt die Witwe. „Jeder Impfstoff, den wir haben, ist ein Segen“, teilte indes Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer noch am 22. November mit. Doch viele Sachsen überzeugt das nicht: Das Bundesland bildet mit einer Quote von rund 59,2 Prozent an Corona-Zweitimpfungen laut dem Robert-Koch-Institut Mitte Dezember deutschlandweit das Schlusslicht. Das Ergebnis der Anfrage von Dr. Weigand bestätigt die Skeptiker. So wurden bis Ende Oktober insgesamt 36 Todesfälle in Sachsen, die in zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung stehen, offiziell an die LUA übermittelt.

Verzweifelter Widerstand

Dass die Impfung für diese Todesfälle verantwortlich ist, will das sächsische Sozialministerium nicht dezidiert ausschließen. „Die Beantwortung dieser Frage ist anhand der Staatsregierung vorliegenden Angaben/Daten nicht möglich“, heißt es salomonisch. Insgesamt wurden demnach 386 Fälle „einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfnebenwirkung“ dem LUA bekannt. Zu den häufigsten genannten Verdachtsfällen zählen laut der Anfragebeantwortung zerebrale Infarkte (20 Fälle), Thrombose (15 Fälle), Lungenembolie (14 Fälle), Kopfschmerzen (zwölf Fälle), Peri-/Myokarditis (zwölf Fälle), Schwindel (elf Fälle), Fieber (sieben Fälle), Sehstörung (sechs Fälle), Hirnblutung (sechs Fälle) und Fazialisparese, also Gesichtslähmung (vier Fälle). Die Dunkelziffer liegt laut Experten indes hoch. Bis Ende Oktober wurden laut Robert-Koch-Institut in Sachsen insgesamt 4.648.159 Impfdosen verabreicht. „Meine Kinder lassen sich nicht impfen. Die haben gesehen, was los ist“, erklärt Renate C.. Auch eine drohende Impfpflicht werde daran wohl nichts ändern. „Ich weiß nicht, was hier das eigentliche Ziel ist“, erklärt sie mit verzweifeltem Blick.

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